Morgenhorn Berner Oberland

Freitag, 28. Juli 2023

Slowenien 2023 - Bergtour Triglav Nationalpark

Trenta - Pogačnikov dom na Kriških podih

 1400 Hm Anstieg, 11 km; Länge der Gesamttour 22,6 km


 

Es ist ein verückter Bergsommer. Die Gewitter kommen immer zeitiger am Tag mit heftigen Hagelschauern. Die Gipfel sind permanent in den Wolken. Geplant war bei dieser Tour noch der oder die Gipfel Križ (2410 m) und/oder Stenar (2501m) von der Hütte aus. Wir haben dann anders entschieden. Doch zunächst erst einmal der schöne Aufstieg zur schönen Berghütte Pogačnikov dom na Kriških podih.

Ausgangspunkt:
Parkplatz am Informationszentrum (Dom Trenta). Der markierte Weg führt entlang des Baches Zadnjica auf breitem Forstweg. Nach ca. 1,5 km teilt sich der Weg. Der rechte geht zur Vodnikov Hütte (Vodnikov dom), der linke zur Berghütte Pogačnikov dom. Bis zur Talstation der Materialseilbahn führt der Forstweg, danach geht es in Serpentinen steil bergan, zunächst durch den Wald, wir queren ein kleines, felsiges Seitental (Klinov žleb), und steigen auf einem guten alpinen Pfad immer stetig bergan.









gleich geschafft



Die Hütte ist gut besucht. Hier gibt es lecker slowenische Kost. Ein Plätzchen zum Essen findet sich dennoch, es wird einfach zusammengerückt. Die Wolken verdichten sich weiter. Die Gipfel machen keinen Sinn.
Šplevta 2223 m

 
Blick von der Hütte in's Sočatal

 
 
Hier sollte es weiter gehen. Der Križ ist in den Wolken und für die Überschreitung des Kammes bis zum Stenar ist es zu spät.
 


Auf dem Rückweg in's Tal lohnt sich noch ein kurzer Abstecher zum untersten, der drei Bergseen Spodnje Kriško jezero.
 



Wir genießen auf dem Abstieg den Ausblick in's Sočatal. Diesmal wartet das Gewitter bis zum Abend .



Blick hinunter in's Sočatal

gut ausgebauter alpiner Wanderweg


 


Rückblick auf den Auf-und Abstiegsweg von der Talstation der Materialseilbahn

 

Navigation: Garmin/Mapy.com/Osmand offline Karten; 

Mittwoch, 26. Juli 2023

Slowenien 2023

 Sočatal - eine Wanderung entlang des blauen   Wassers

  Teil des Alpe-Adrial Trails. Abschnitt von Trenta (Sočatal) bis Camp Vodenca (bei Bovec) 20 km


 

Die Gewitter sind in diesem Jahr heftig und kommen immer früher am Tag. Es ist seit Wochen so. Auch Talwanderungen sind schön, besonders das Sočatal. Hier kann man per Pedes, per Kajak oder per Rad unterwegs sein und die Landschaft genießen. Campingplätze sind reichlich vorhanden, allerdings auch gut besucht in der Ferienzeit, besonders die am Wasser.

Mittwoch, 24. April 2019

Frühlingswanderung hinauf in's Osterzgebirge


Wir vervollständigen die Wanderung vom 27.12.2017 durch den Trebnitzgrund bis nach Altenberg.
Im Frühjahr ist die beste Zeit durch den Grund zu gehen, da er zahlreiche Frühblüher beherbergt.










Ab seinem Oberlauf in Liebenau wandern wir heute weiter, zunächst über den Erbgerichtsweg (grüner Punkt) bis nach Lauenstein. Den Erbgerichtsweg säumen zahlreiche Obstbäume über die typischen Freiflächen und Wiesen des Osterzgebirges.



Hat man die Kuppe ereicht, kreuzt die alte böhmische Handelsstraße. Wir wandern weiter gerade hinunter über die steilen Hänge nach Lauenstein. Von oben hat man einen schönen Blick auf die kleine alte Stadt mit seiner Kirche und seinem Schloss.


Wir müssen bis ganz hinunter, überqueren die hier noch kleine Müglitz und gehen auf der anderen Seite steil wieder hinauf zum Marktplatz mit seinem Falknerbrunnen.

Wir queren diesen und laufen weiter auf dem Weitwanderweg Zittau-Wernigerode (blauer Strich) nach Geising.


Auch hier wechseln sich imposante Baumgruppen auf blühenden Wiesen ab. Typisch und noch gut erhalten sind die einzelnen Trockenmauern, an denen meist Vogelbeerbäume und Obstgehölze stehen.
Die steil abfallenden Wiesen hinab in's Tal sind Feuchtbiotope im Wechsel mit den fast Trockenrasenwiesen oben auf den Kuppen. Geschützt sind sie alle. In den feuchten Abschnitten blühen noch die Himmelschlüssel und die Sumpfdotterblume, neben zahlreichen Buschwindröschen.





Steil geht es hinunter nach Geising. Wir überqueren die Müglitztalbahn, welche den Ort in einer großen Schleife durchfährt und unterhalb des Geisingbergs einen ordentlichen Anstieg nach Altenberg hinauf zu bewältigen hat.
Auf der anderen Seite der Straße und des Tals geht es steil hinauf zum Geisingberg mit seinem Turm.
Immer wieder hat man schöne Blickachsen auf die andere Seite der Täler und auf den zurückgelegten Teil der Wanderung.

Leider hatte die Baude oben in den Ferien geschlossen und auch eine Turmbesteigung ist da nicht möglich.
Über den kurzen und direkten Aufstieg gehen wir hinab und sind in kurzer Zeit in Altenberg. Mit der Müglitztalbahn bequem zurück zum Ausgangspunkt in Schlottwitz/Müglitztal.