Morgenhorn Berner Oberland
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Montag, 31. Juli 2023

Slovenien 2023 - Klettersteig

Klettersteig auf den Mala Mojstrovka 2333 m

Schwierigkeit B/C , meist B, teilweise unversicherte Wegspur, im oberen Bereich leichte Kletterei ohne zusätzliche Versicherung, 840 Hm in Summe für gesamte Tour , 6,2 km, Abstieg über Normalweg 


 

Ausgangspunkt: Parkplätze am Prelaz Vršič (Werschitzpass).
 
Wir gehen vom Parkplatz auf markiertem Pfad entspannt durch die Latschen nach Norden bis zu einem Sattel auf 1800 m (Vratca). Von hier aus hat man einen schönen Blick auf das Massiv des Prisank.
 


Entlang der Nordseite der Felsen  geht es dem Einstieg entgegen.
 
Der Klettersteig ist recht kurz und unschwierig. Er führt uns gesichert (Stifte) über Platten und Rinnen. Die schuttigen Quergänge und Rampen sind nicht gesichert.  Da wir uns jedoch im Kalkstein befinden, welcher hier sehr schuttig ist, sollte man unbedingt auf Steinschlag, ausgelöst durch vorherige Geher achten.
 
Am Ende des versichterten Steigs gewinnt man über blockige Passagen an Höhe und kommt auf ein kleines Plateau bevor im letzten Teil sehr schöne, einfache Kletterei auf uns wartet. Hier reißen die Wolken mal kurz auf und geben den Blick Richtung Planica frei.




 
Einstieg für den Schlussanstieg - einfache Kletterei zum Gipfel

Die Wolken ziehen allerdings tief, das nächste Gewitter steht schon für den Abend bereit. Teilweise reißen die Wolken auf und geben schöne, aber kurze Tiefblicke in das Tamartal. Blicke auf umliegende Gipfel ( Mangart, Prisank, Triglav)  blieben uns verwehrt.


 
Am Gipfel zieht es sich schnell zu und die Sicht ist gleich Null.
 




Der Abstieg über den Normalweg ist im oberen Bereich sehr schuttig und steil. Die Spur kaum zu erkennen. Nur die begrenzenden steilen Felskämme sind schemenhaft zu erkennen. Ein Aufstieg zum benachbarten Velika Mojstrovka macht kaum Sinn.
 


Also das Kar abwärts, irgendwann reißt die Wolkendecke wieder auf. Immer am Fels entlang geht es zur schmalen Scharte Vtratca pod Mojstrovko.



Ab hier wartet nochmals ein steiles Schuttfeld, dass man "abfahren" kann. Entweder, je nach Parkplatz bis ganz runter oder bis zum erkennbaren Latschegürtel links haltend. Durch diesen zurück bis zum Sattel. 



 

 Navigation: Mapy.com, Osmand, Garmin OffLine Karten
 
 

 

Freitag, 28. Juli 2023

Slowenien 2023 - Bergtour Triglav Nationalpark

Trenta - Pogačnikov dom na Kriških podih

 1400 Hm Anstieg, 11 km; Länge der Gesamttour 22,6 km


 

Es ist ein verückter Bergsommer. Die Gewitter kommen immer zeitiger am Tag mit heftigen Hagelschauern. Die Gipfel sind permanent in den Wolken. Geplant war bei dieser Tour noch der oder die Gipfel Križ (2410 m) und/oder Stenar (2501m) von der Hütte aus. Wir haben dann anders entschieden. Doch zunächst erst einmal der schöne Aufstieg zur schönen Berghütte Pogačnikov dom na Kriških podih.

Ausgangspunkt:
Parkplatz am Informationszentrum (Dom Trenta). Der markierte Weg führt entlang des Baches Zadnjica auf breitem Forstweg. Nach ca. 1,5 km teilt sich der Weg. Der rechte geht zur Vodnikov Hütte (Vodnikov dom), der linke zur Berghütte Pogačnikov dom. Bis zur Talstation der Materialseilbahn führt der Forstweg, danach geht es in Serpentinen steil bergan, zunächst durch den Wald, wir queren ein kleines, felsiges Seitental (Klinov žleb), und steigen auf einem guten alpinen Pfad immer stetig bergan.









gleich geschafft



Die Hütte ist gut besucht. Hier gibt es lecker slowenische Kost. Ein Plätzchen zum Essen findet sich dennoch, es wird einfach zusammengerückt. Die Wolken verdichten sich weiter. Die Gipfel machen keinen Sinn.
Šplevta 2223 m

 
Blick von der Hütte in's Sočatal

 
 
Hier sollte es weiter gehen. Der Križ ist in den Wolken und für die Überschreitung des Kammes bis zum Stenar ist es zu spät.
 


Auf dem Rückweg in's Tal lohnt sich noch ein kurzer Abstecher zum untersten, der drei Bergseen Spodnje Kriško jezero.
 



Wir genießen auf dem Abstieg den Ausblick in's Sočatal. Diesmal wartet das Gewitter bis zum Abend .



Blick hinunter in's Sočatal

gut ausgebauter alpiner Wanderweg


 


Rückblick auf den Auf-und Abstiegsweg von der Talstation der Materialseilbahn

 

Navigation: Garmin/Mapy.com/Osmand offline Karten;