Morgenhorn Berner Oberland
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Freitag, 2. Januar 2026

Neujahrswanderung Sächsische Schweiz

Von Rathen zur Brandaussicht und über den Hockstein wieder retoure

18 km , 665 Hm

Ausgangspunkt: Kurort Rathen
 
Hier kann man gut Parken oder man fährt mit der S1 von Dresden aus hierher.
 
Es hat die letzten Tage geschneit und getaut im Wechsel. Die Temperaturen liegen um die Null Grad und es weht ein starker Wind. Deshalb findet die Neujahrswanderung auch erst heute statt, damit uns keine Äste oder gar Bäume auf den Kopf fallen. Wir haben Grödel dabei und die helfen uns auf den vereisten Wegen entspannt zu gehen. 
Mit der Fähre setzen wir entspannt über, die meisten Leute verlassen gerade aus dem Silvesterulaub diese Gebiet. Wenig Menschen sind unterwegs, eine himmlische Ruhe überall.

Der Mönch steht einsam oben auf seinem Felsen und wartet auf die nächsten Kletterer. Heute tut das nicht Not, zumindest nicht für uns. Wir wollen den Füllhölzelweg nach oben gehen. Am Ortsausgang von Rathen, an der Feuerwehr biegt der Weg, rote Punktmarkierung, links ab. Wir grüßen noch schnell den Kletterfelsen Türkenkopf, bevor wir Rathen verlassen.

Ab hier wird es eisig. Wir legen die Grödel an und können so entspannt laufen. Die ehemals hohen Fichten liegen wie Mikado und wir denken, dass mit dem gestrigen Sturm auch einige Bäume wieder gestürzt sind. Aber nicht auf den Weg, der war frei. Nach einigen Höhenmetern überqueren wir die Ziegenrückenstraße und steigen hinab in's Polenztal zur Walterdorfer Mühle.




Hier überqueren wir die uralte Steinbrücke und gehen den linken ansteigenden Weg, Neuweg, der roten Strichmarkierung. Auch hier fallen immer mehr Fichten durch den Borkenkäferbefall. Mikado überall.

 


Der Begangsteig oberhalb des Mikado ist kaum zu erkennen. Wie er derzeit zu begehen ist, wissen wir nicht. Schon vor 5 Jahren war es sehr mühsam.
 
Die Kleine Höhle am oberen Saugrund hat schöne Zapfen. Ansonsten kommt hier nicht mehr viel Wasser hinunter. Die kleine Quelle oberhalb bringt nicht mehr soviel.
Der Weg mündet oben, nach Überwindung einiger Treppen zunächst auf dem Rundweg Hohnstein, Teil des Malerwegs und wenig später auf dei Brandstraße. Diese führt eben bis zur gleichnamgen Aussicht und zur gleichnamigen Baude. Gäste dürfen hinter fahren. Der Brand, mit Baude und Aussicht ist immer wieder schön, zu jeder Jahreszeit beliebt. Im Sommer natürlich mehr, aber auch im Winter zu empfehlen.

Die Baude hat auch im Winter geöffnet, das Essen schmeckt hier nach wie vor und man kann auch übernachten.
Die Aussicht ist auch immer wieder schön. Ich komme hier schon seit 55 Jahren her und mir wird's nicht langweilig. Die Brandstraße kann man ja meiden. Für Wanderer, welche nicht so hut zu Fuß sind, ist das aber machbar.


Wir gehen die Brandstraße ein paar Meter zurück und dennächsten Weg links hinab, rote Markierung, Schulzengrund. Hinab wieder in's Polenztal zur Walterdorfer Mühle.



Auch hier ist es heute ein wenig glatt, aber so ist es nunmal im Winter in der Sächsischen Schweiz. Wir wollen nicht schon wieder nach Rathen zurück. Also laufen wir das stille Polenztal vor bis zur Polenztalschänke und zum Aufstieg auf den Hockstein über die Wolfsschlucht. Es ist steil, für mich früher als Kind aber Action durch den steilen, engen Felsspalt zu laufen.



Oben belohnt ein Blick zurück tief unten zur Polentalschänke und hinüber nach Burg und Stadt Hohnstein. Auch Pause kann man gur machen.





Über den Knotenweg geht's direkt zurück nach Rathen über den Amselsee. Es ist schon dämmrig und der Talwächter, auch ein schöner Kletterfelsen, wacht über den gefrorenen See.

 
 
 

 

 

Sonntag, 23. November 2025

Winterwanderung Sächsische Schweiz zwischen Höhenrücken und tiefen Gründen

Uttewalder Grund-Hohburkersdorfer Rundblick-Amselgrund-Schwedenlöcher-Höllengrund-Teufelsgrund 20 km


Es ist der erste schöne Wintertag und es hat Frost gegeben. An den Tagen mit kurzer Sonnenscheindauer reichen auch mal 20 km aus. Die Tour führt durch tiefe Gründe, aber auch über sonnige Höhenrücken mit Rundblicken über das Elbtal bis Dresden, das Erzgebirge, und die Sächsische Schweiz bis zu den Vulkankegeln der Böhmischen Schweiz. Heute ist es jedoch sehr diesig, für schöne Fotos schwierig. Zum Sonne tanken hervorragend.
 

Sonntag, 19. Januar 2025

Winterwanderung Sächsische Schweiz

Hohnstein-Polenztal-Cunnersdorf-Alte Böhmische Glasstraße-Brandweg-Brand-Brandstraße-Hohnstein  25,5 km

Wir beginnen unsere Winterwanderung in Hohenstein.  Hoch über dem Polenztal throhnt die Burg, welche heute Jugendherberge ist.

Wir wollen heute in's obere Polenztal laufen, bekannt durch die Märzenbecherwiesen. Heute ist es einsam.
An der Kirche in Hohenstein geht die gelbe Markierung auf dem Pechhüttenweg Richtung Russigmühle ab.

Der Weg führt als Kälbersteig immer am Hang oberhalb der Polenztal Straße entlang. Im sogenannten Bärenhohl führt der Weg hinunter zur Straße und zur Russigmühle, welche noch bewirtschaftet ist.

Samstag, 13. Januar 2018

Durch das Bielatal zum Hohen Schneeberg über Tisá

Eine Wanderung durch das Bielatal zum Hohen Schneeberg und zurück, 28,5 km, ca.870 Hm


Wir parken unser Auto oberhalb der Schweizermühle. Am Waldrand führt der Weg weiter und trifft wenig später auf den gelb markierten Steig Felsengasse. Wir stehen oberhalb der beiden Herkulessäulen. Eigentlich sollte ja ein wenig Schnee liegen, aber es ist neblig und nass.
Vom Erzgebirgskamm kommt ein kalter Wind und dunkle Wolken hinüber. 
Oberhalb der Kletterfelsen gehen wir den gelb markierten Pfad weiter bis hinunter zur Ottomühle.
Zwischen den Häusern, kurz vor der Hütte des Sächsichen Bergsteiger Bundes SBB, führt der rot markierte Weg auf der anderen Talseite wieder steil hinauf. Ihn verfolgen wir bis zur Grenzplatte.

Unter uns liegt das verschlafene Nest Ostrov auf böhmischer Seite. Direkt an der Grenze, am Grenzwegwächter steigen wir hinunter ins Bielatal und laufen durch Ostrov hindurch. Kurz vor dem Ortsausgang biegt rechts die rote Markierung von der Straße ab. Sie führt u.a. auch zum bekannten Camping, den Kletterern ist er zumindest ein Begriff.


Auf dem Weg zur bekannten Turistická Chata in Tisá stehen noch ein paar markante Kletterfelsen, die Volske Kameny.
Im Sommer ist die Touristenbaude am Eingang der Tisaer Wände ständig überfüllt. Heute lässt sich noch gut ein Plätzchen finden, obwohl wir nicht die Einzigen sind.
An der Abbruchkante der Tiske Stĕny gehen wir Richtung Snĕžnik, einem kleinen Dörfchens unterhalb des Hohen Schneeberges oder Dĕčinký Snĕžnik.



Die grüne Markierung führt uns zum Gipfel des bekannten Tafelberges. Inzwischen ist es kälter geworden und der nebel gefriert. Der weg und sämtliche Steine sind mit Eisglasur überzogen. Die Bäume haben ordentlich Raureif bekommen.



Doch gen Böhmen hat man etwas bessere Sicht.
Sogar die Lausche und der Jeschken sind zu erkennen, wenn auch nicht auf dem Foto.
Wir schlittern über die Straße wieder abwärts, und laufen entlang der roten Markierung wieder nach Ostrov.
Durch das Bielatal geht es eben zurück bis zur Ottomühle und den Rest des Weges mit Stirnlampen die gelbe Markierung bis zum Parkplatz.


Samstag, 6. Januar 2018

Jahresauftakttour -Von Stadt Wehlen nach Bad Schandau

Stadt Wehlen-Hockstein-Brand-Waitzdorf-Bad Schandau
ca. 24 km

Nach länger andauernder Schlechtwetterperiode ist es heute ausnahmsweise mal regenfrei. Jedoch vom Winter fehlt jede Spur. Es sind ca. 8° C, aber ab und an lässt sich wenigstens mal die Sonne blicken. Es reicht, wenn man von unten nass wird. Die Böden sind derart aufgeweicht, dass man sogar im Sandsteingebiet mehr oder weniger durch Schlamm wandert.
Beim Start in Stadt Wehlen hängen sogar noch ein paar Nebelfetzen über dem Fluss.


Die Gänse machen sich auch gerade abmarschbereit zum Morgenspaziergang.
Über den Schwarzbergsteig gehen wir zum Steinernen Tisch und weiter zu den Schwedenlöchern.


An der Bastei und seinen Touristenbuden herrscht wundervolle Stille, ganz im Gegensatz zum Sommer.
Die Schwedenlöcher geht es hinunter, auch hier begegnen uns nur vereinzelt ein paar unverdrossene Wanderer. Von den moosigen Felsen tropft es unentwegt. So mag ich die Sächsiche Schweiz.

Am abgelassenen Amselsee geht es wieder hinauf, den Knotenweg entlang bis zum Hockstein.
Auch durch das Polental ziehen noch die Morgennebel, welche sich heute bei der Luftfeuchte noch lange halten. Von gegenüber grüßt das Städtchen Hohnstein.



Durch die Wolfsschlucht führen die Stufen steil in's Polenztal hinunter und fast gegenüber den Schindergraben oder Bärengarten wandern wir wieder hinauf.

Der Halbenweg führt  an den verschiedensten Kletterfelsen fast eben weiter. Zur Gautschgrotte biegen wir nicht erst ab. Am Räumicht vorbei gelangen wir zur Brandstraße und diese weiter bis zum Brand, einem der beliebtesten Aussichtspunkte in diesem Gebiet. Und die Aussicht ist heute gar nicht so schlecht.

Entlang der Täler hält sich noch immer am Mittagder Nebel, darüber erscheinen die Tafelberge und sogar der Schneeberg will sich zeigen.
Die Brandbaude ist gut gefüllt. So rasten wir an der Aussicht auf die Hafersäcke.
Heute ist mehr oder weniger Treppen steigen angesagt, gut für die Kondition. Viele Stufen hinunter sind es, die Branddstufen und fast gegenüber (man läuft die Straße nur etwa 100 Meter links ansteigend) führt der Dorfgrundweg mit fast genau so vielen Stufen wieder hinauf nach Waitzdorf.
Der obere Ochelweg bietet noch einmal zwei schöne Aussichten, auch zurück auf den Brand.

Leider war er ab der Einmündung Maucktelle vom Forst total zerfahren und mit dem jetztigen schlammigen Untergrund fast nicht zu begehen, so dass wir auf den markierten Mühlweg ausweichen mussten.
Über den Kohlgraben hinab zur Kohlmühle. Jetzt müssen wir mal kurz die wenig befahrene Straße hinauf . Oben an der Kreuzung gehen wir weiter die Straße gerade aus und folgen der blauen Strichmarkierung.An den ersten Häusern geht es links weg hinauf auf die Verbindungsstraße Bad Schandau-Sebnitz. Diese überqueren wir und direkt am Parkplatz und durch die Kleingartensparte hindurch, führt ein Weg weiter über den Schlossberg. Von dem Miniruinchen kann man, wenn kein Laub auf den Bäumen ist, nach Bad Schandau hinunter blicken. Es dämmert bereits.

Die letzten Meter geht es in Sepentinen und Treppen hinunter zum Marktplatz Bad Schandau.
Die Bahnhofsfähre bringt uns hinüber zum Bahnhof., und die S-Bahn wieder nach Dresden.