Morgenhorn Berner Oberland
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Samstag, 16. Mai 2026

Mit dem Faltboot Kolibri 2 auf der Havel unterwegs

 

 Ketzin-Havelinseln-Trebelsee-Deetz und 

 retoure;   19,6 km

Heute ist das Wetter noch kälter und vor allem windiger. Bei 10°C macht es nur bedingt Spaß, aber das ist eben so. Wir fahren vom Campingplatz flussabwärts orografisch links der Havel. An den Havelinseln angekommen fahren wir in den Dammgraben ein, wenig später in die kleine Schmergower Havel. Hier ist es wieder ruhiger.




Der Dammgraben ist aber nicht zu lang und mündet direkt in den Trebelsee. Im Wasserwanderatlas steht: für Paddler Vorsicht bei Wind. Wir fahren weiter orografisch links am Ufer entlang. Den Wind merken wir jetzt schon deutlich. An der Ausfahrt des Sees wird es wieder enger. Eine große Bauschuttdeponie liegt hinter uns und die Landschaft wird wieder grüner. Am Schilfgürtel fahren wir weiter bis zum Örtchen Deetz und noch ein Stück darüber hinaus. An der großen Havelinsel  kreutzen wir an der engsten Stelle die Fahrrinne, welche heute gut von Motorbooten benutzt wird. Umfahren die Insel und biegen in die Fliederhavel ein um orografisch rechts wieder zurück zum Trebelsee zu gelangen.


Der Wind frischt immer mehr auf und auf dem Trebelsee haben wir ordentlich zu paddeln um nicht zum Spiel der Wellen zu werden und vorwärts zu kommen. Deshalb gibt es auch keine Fotos mehr.😉. Aber wir schaffen die Passage und finden die Einfahrt in die Enge Havel und sind somit wieder im Windschatten der Havelinseln. Über die Kleine Havel geht es dann wieder zur Ketziner Havel und zum Campingplatz zurück.


 Navigation mit Mapy.com , für die Vorplanung Kompass Wasserwanderatlass Berlin/Brandenburg


Freitag, 15. Mai 2026

Mit dem Faltboot Kolibri 2 auf der Havel untwerwegs

 Rund um Ketzin mit seinen vielen kleinen Seen     15 km

Ketzin liegt im Havelland zwischen Potsdam und Brandenburg direkt an der Havel. Seine vielen kleinen Seen, oft auch Löcher genannt, haben mehr oder weniger direkten Zugang zur Havel. Einige Durchschlüpfe muss man finden.

Der hübsche Campingplatz an der Havel, direkt am Havelstrand, mit eigenen Steegen für Paddler und motorisierte Boote ist unser Ausgangspunkt. Das Auto mit Dachzelt steht direkt am Steeg und so ist der Weg nicht weit. Die netten Betreiber finden für alle Paddler eine Möglichkeit direkt am Wasser zu stehen. Der eigentliche Platz für Wohnmobile und Wohnwagen ist ca. 300 - 500 m entfernt. Für Wasserwanderer ideal. Das Wetter ist sonnig aber kalt. Heute mal kein Wind und Regen.


Auf der Havel geht es zunächst flussabwärts. Die Strömung ist gering. Die Berufsschifffahrt zum Himmelfahrtswochende hält sich in Grenzen. Vorbei geht es am Ort mit seiner Promenade und den Liegeplätzen der größeren Boote. Durch die vielen Havelinseln hier unterteilt sich auch der Fluss. Hier also fahren wir auf der Ketziner Havel.

Wir nehmen jede kleine Bucht mit, welche sich bietet.


Nach der Einfahrt in den Schneidergraben Tremmen wird es ruhiger. Große Boote dürfen hier nicht fahren bzw. müssen die Motoren drosseln. Wir fahren zwischen Datschenland und kleineren Wohngrundstücken.

Viele Wasservögel brüten hier und lassen sich nicht stören.


Die einzelnen Durchfahrten zu den einzelnen Seen muss man teilweise suchen oder man hat eine ordentlich Karte, wir haben mit Mapy.com navigiert.








 Bei der Ausfahrt wieder auf die Havel wurde das Wetter dann doch etwas schlechter und windiger.

Mittwoch, 11. Juni 2025

Paddeln im Spreewald

Lübben, Hauptspree, Alt Zaucher Spree, Burg-Lübbener Kanal, Lehder Fließ, Lübbenau, Spree retoure

Wir starten wieder am Knaus Campingpark Lübben, Bug nach rechts einsetzen Richtung Hafen, an der ersten Kreuzung gleich in die Hauptspree rein (fehlt in der Aufzeichnung).
 



Nach der Jugendherberge und dieser Kreuzung nach links in die Alte Zaucher Spree. Leider sind die Hinweisschilder am Ufer völlig zugewachsen, Dafür ist der typische Heuhaufen präsent.
Die Alte Zaucher Spree ist wieder völlig ruhig. Die ersten Seerosen öffnen ihre Blüten.


Die Zaucher Spree mündet in die Kreuzung Nordumfluter, Burg-Lübbener Kanal. Hier war voriges Jahr die Durchfahrt an einer maroden Brücke verboten. Diese ist inzwischen abgerissen und der Weg frei.

Ein Kanal ist eben ein Kanal und manchmal etwas tröge, weil er schnurgeradeaus führt. Hier ist es bis zur Barzlinschleuse jedenfalls so. Nach der Barzlinschleuse nehmen wir dieses Mal den richtigen Weg, gleich scharf nach rechts.
 Hier wird die Landschaft wieder abwechslungsreich. Es geht durch dichte Eichenwälder,



und offene Landschaften. Als uns die Schwanenfamilie begegnet, fahren wir lieber rechts ran. Die Eltern füttern gerade ihre Jungen. Hübsch anzusehen.

Der Kanal führt zur Kalkofenschleuse. Danach muss man wieder sehr aufpassen, ist doch hier Einiges dauerhaft gesperrt. Will man nicht gleich rechts zur Spree abbiegen, bleibt nur noch das Lehder Fließ. Der weitere Weg über den Burg-Lübbener-Kanal zur Gaststätte Wotschofska ist gesperrt.


Das Lehder Fließ ist auch ganz nett. Hier sollte man unbedingt rechts fahren, da hier einem die professionellen Kahnfahrten entgegenkommen, welche immer Vorfahrt haben und die sich leider nicht immer an das rechts Fahrgebot halten.

Am Ortseingang von Lübbenau mündet das Lehder Fließ wieder in die Spree, welche wir wieder nordwärts fahren. Das quirlige Lübbenau zum Herrentagswochenende sparen wir uns und außerdem wird es für uns zu weit.

Also geht es die Spree nordwärts über 2 Schleusen wieder zurück.

Paddeln im Speewald

Lübben/Campingplatz-Stadtgraben-Hauptspree Richtung Schlepzig-retoure bis Nordumfluter-Nordumfluter und Petermannspree-Lübben/Campingplatz


Karte: 
Im Heimatverlag Lübben ist diese schöne übersichtliche kleine Karte erschienen. Sie ist sehr genau und mit den Sperrungen versehen. Über einen QR Code kann man sich über die aktuellsten Sperrungen informieren, was wir nach unserem gestrigen Erlebnis mit der Wasserschutzpolizei auch getan haben.
Heute nun zuerst durch Lübben und dann Richtung Norden. Bis Schlepzig wollten wir nicht, aber in diese Richtung.
Vom Campingplatz fahren wir auf dem Stadtgraben um die Liebesinsel herum, dann weiter Richtung Hafen 2 und der Schleuse Strandcafé. Die Schleusen werden meist von Jugendlichen ehrenamtlich bewartet. Eigentlich ist es Usus einen kleinen Obulus zu zahlen. Eigentlich... Wenn man es selber machen müsste, würde es viel mehr Zeit und Kraft kosten. 
Auf der Spree kann man eine kleine Stadtrundfahrt durch Lübben machen. Nach wenigen Kilometern kommt eine schöne Einkehrmöglichkeit mit Bootsanleger, der Hafen Lehnigsberg. Hier gibt es einfache typische Spreewaldkost in Selbstbedienung zu erschwinglichen Preisen.
Nach Pause und Stärkung geht esd auf der Spree weiter. Hier ist man dann schon wieder fast allein. 

Nur ein Schwan zieht seine Runden und lässt sich durch uns wenig beeindrucken.


Kurz vor der Schleuse Hartmannsdorfer Wehr wenden wir und fahren zurück und in den Nordumfluter rein, einer großräumigeren Umfahrung von Lübben. Die alte Schleuse Große Amtsmühle ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber hier ist der Höhenunterschied wohl recht groß.

Wir fahren den Nordumfluter weiter bis zur kleinen Petermannsspree. Es ist ein kleiner Seitenarm zwischen Hauptspree und Nordumfluter und wieder herrlich ruhig. An der Jugendherberge kommen wir auf die Hauptspree und von dort wieder Richtung Hafen 1 und dem Campingsplatz im Zentrum von Lübben.