Morgenhorn Berner Oberland

Sonntag, 4. Januar 2026

Multivisionsausstellung Titanic Leipzig

Titanic - eine Immersive Reise 

Das Schicksahl der Titanic ist heute noch lebendig. Ein zur damaligen Zeit hochmodernes Schiff, luxeriös ausgestattet, selbst für die 3. Klasse, geht innerhalb von reichlich 2,5 Stunden im Atlantik unter. Bei ruhiger See. Nur die Eisberge hatte Niemand auf dem Schirm. Die Crew ist von anderen Schiffen gewarnt worden, die Funker waren aber mit dem Versenden von Nachrichten der reichen Passagiere beschäftigt. Die Warnungen haben die Kommandobrücke nicht erreicht. Schon damals gab es outgesourctes  Personal. Die Funker gehörten der Marconi Gruppe an und unterstanden nicht dem Kapitän.
Hochmut, Dekadenz, falsche Technikgläubigkeit ergeben viele Tote. Ist irgendetwas anders geworden? 
Die hochmoderne Ausstellung nimmt uns mit, von der Konstruktion über den Bau bis zu Nachbauten der Kabinen und der Speisesäle. Sachlich, beeindruckend wenig reißerisch.
Am Ende sind sie alle aufgelistet, die Geretteten und die Toten. Mit Namen und Alter. 

gehe an Bord

 Kabinengänge


 

a la carte Restaurant für die 1.Klasse

Speisesaal 2.Klasse


 verschiedene Salons


Kabine 1. Klasse

2.Klasse

3.Klasse

moderner Waschtisch mit fließendem Wasser

große Freitreppe

Kommandobrücke

es war eigentlich eine ruhige See, aber über dem Wasser dunstig

Da die warnenden Funksprüche nicht zur Brücke gemeldet wurden, liefen die Maschinen auf Volldampf, der Eisberg vom Ausguck konnte nur spät erkannt werden und die Geschwindigkeit ließ sich eben nicht mehr drosseln. 


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im Kesselraum, wo die Heizer im Akkord schufteten, konnten nur noch die Kesselklappen geschlossen werden. Das Wasser brach sofort dort unten ein.


Funkraum, die erst sehr sorglosen Funker funkten dann bis zum Schluß SOS - leider zu spät


so könnte es gewesen sein

Von den 2200 Menschen an Bord überlebten nur 705. Besonders in der 3. Klasse starben auch viele Frauen und Kinder. Sie sind in den engen Gängen eines Schiffes einfach nicht mehr zu den Rettungsbooten gekommen.

Freitag, 2. Januar 2026

Neujahrswanderung Sächsische Schweiz

Von Rathen zur Brandaussicht und über den Hockstein wieder retoure

18 km , 665 Hm

Ausgangspunkt: Kurort Rathen
 
Hier kann man gut Parken oder man fährt mit der S1 von Dresden aus hierher.
 
Es hat die letzten Tage geschneit und getaut im Wechsel. Die Temperaturen liegen um die Null Grad und es weht ein starker Wind. Deshalb findet die Neujahrswanderung auch erst heute statt, damit uns keine Äste oder gar Bäume auf den Kopf fallen. Wir haben Grödel dabei und die helfen uns auf den vereisten Wegen entspannt zu gehen. 
Mit der Fähre setzen wir entspannt über, die meisten Leute verlassen gerade aus dem Silvesterulaub diese Gebiet. Wenig Menschen sind unterwegs, eine himmlische Ruhe überall.

Der Mönch steht einsam oben auf seinem Felsen und wartet auf die nächsten Kletterer. Heute tut das nicht Not, zumindest nicht für uns. Wir wollen den Füllhölzelweg nach oben gehen. Am Ortsausgang von Rathen, an der Feuerwehr biegt der Weg, rote Punktmarkierung, links ab. Wir grüßen noch schnell den Kletterfelsen Türkenkopf, bevor wir Rathen verlassen.

Ab hier wird es eisig. Wir legen die Grödel an und können so entspannt laufen. Die ehemals hohen Fichten liegen wie Mikado und wir denken, dass mit dem gestrigen Sturm auch einige Bäume wieder gestürzt sind. Aber nicht auf den Weg, der war frei. Nach einigen Höhenmetern überqueren wir die Ziegenrückenstraße und steigen hinab in's Polenztal zur Walterdorfer Mühle.




Hier überqueren wir die uralte Steinbrücke und gehen den linken ansteigenden Weg, Neuweg, der roten Strichmarkierung. Auch hier fallen immer mehr Fichten durch den Borkenkäferbefall. Mikado überall.

 


Der Begangsteig oberhalb des Mikado ist kaum zu erkennen. Wie er derzeit zu begehen ist, wissen wir nicht. Schon vor 5 Jahren war es sehr mühsam.
 
Die Kleine Höhle am oberen Saugrund hat schöne Zapfen. Ansonsten kommt hier nicht mehr viel Wasser hinunter. Die kleine Quelle oberhalb bringt nicht mehr soviel.
Der Weg mündet oben, nach Überwindung einiger Treppen zunächst auf dem Rundweg Hohnstein, Teil des Malerwegs und wenig später auf dei Brandstraße. Diese führt eben bis zur gleichnamgen Aussicht und zur gleichnamigen Baude. Gäste dürfen hinter fahren. Der Brand, mit Baude und Aussicht ist immer wieder schön, zu jeder Jahreszeit beliebt. Im Sommer natürlich mehr, aber auch im Winter zu empfehlen.

Die Baude hat auch im Winter geöffnet, das Essen schmeckt hier nach wie vor und man kann auch übernachten.
Die Aussicht ist auch immer wieder schön. Ich komme hier schon seit 55 Jahren her und mir wird's nicht langweilig. Die Brandstraße kann man ja meiden. Für Wanderer, welche nicht so hut zu Fuß sind, ist das aber machbar.


Wir gehen die Brandstraße ein paar Meter zurück und dennächsten Weg links hinab, rote Markierung, Schulzengrund. Hinab wieder in's Polenztal zur Walterdorfer Mühle.



Auch hier ist es heute ein wenig glatt, aber so ist es nunmal im Winter in der Sächsischen Schweiz. Wir wollen nicht schon wieder nach Rathen zurück. Also laufen wir das stille Polenztal vor bis zur Polenztalschänke und zum Aufstieg auf den Hockstein über die Wolfsschlucht. Es ist steil, für mich früher als Kind aber Action durch den steilen, engen Felsspalt zu laufen.



Oben belohnt ein Blick zurück tief unten zur Polentalschänke und hinüber nach Burg und Stadt Hohnstein. Auch Pause kann man gur machen.





Über den Knotenweg geht's direkt zurück nach Rathen über den Amselsee. Es ist schon dämmrig und der Talwächter, auch ein schöner Kletterfelsen, wacht über den gefrorenen See.

 
 
 

 

 

Sonntag, 7. Dezember 2025

2.Adventswanderung

  Wandern und Weihnachten - 

  entlang des Weißeritztales 21 km

stimmungsvoll, der kleine Weihnachtsmarkt am Bahnwärterhäuschen Tharandt
am Abend besonders schön, der kleine Weihnachtsmarkt am Bahnwärterhäuschen in Tharandt
 
Los geht's aber am Vormittag oben in Hartha am Parkplatz Waldhäuser. Über den gelb markierten Mauerhammerweg und die 13 Drehen geht es direkt hinunter nach Tharandt über den Burgberg. Die Tharandter throhnt am Ende dessen und weitere Stufen führen hinab zum Talboden.