Titanic - eine Immersive Reise
Das Schicksahl der Titanic ist heute noch lebendig. Ein zur damaligen Zeit hochmodernes Schiff, luxeriös ausgestattet, selbst für die 3. Klasse, geht innerhalb von reichlich 2,5 Stunden im Atlantik unter. Bei ruhiger See. Nur die Eisberge hatte Niemand auf dem Schirm. Die Crew ist von anderen Schiffen gewarnt worden, die Funker waren aber mit dem Versenden von Nachrichten der reichen Passagiere beschäftigt. Die Warnungen haben die Kommandobrücke nicht erreicht. Schon damals gab es outgesourctes Personal. Die Funker gehörten der Marconi Gruppe an und unterstanden nicht dem Kapitän.
Hochmut, Dekadenz, falsche Technikgläubigkeit ergeben viele Tote. Ist irgendetwas anders geworden?
Die
hochmoderne Ausstellung nimmt uns mit, von der Konstruktion über den Bau bis zu Nachbauten der Kabinen und der Speisesäle. Sachlich, beeindruckend wenig reißerisch.
Am Ende sind sie alle aufgelistet, die Geretteten und die Toten. Mit Namen und Alter.
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gehe an Bord Kabinengänge |
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a la carte Restaurant für die 1.Klasse Speisesaal 2.Klasse verschiedene Salons |
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| Kabine 1. Klasse |
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| 2.Klasse |
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| 3.Klasse |
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| moderner Waschtisch mit fließendem Wasser |
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| große Freitreppe |
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| Kommandobrücke |
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es war eigentlich eine ruhige See, aber über dem Wasser dunstig Da die warnenden Funksprüche nicht zur Brücke gemeldet wurden, liefen die Maschinen auf Volldampf, der Eisberg vom Ausguck konnte nur spät erkannt werden und die Geschwindigkeit ließ sich eben nicht mehr drosseln. |
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| im Kesselraum, wo die Heizer im Akkord schufteten, konnten nur noch die Kesselklappen geschlossen werden. Das Wasser brach sofort dort unten ein. |
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| Funkraum, die erst sehr sorglosen Funker funkten dann bis zum Schluß SOS - leider zu spät |
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| so könnte es gewesen sein |
Von den 2200 Menschen an Bord überlebten nur 705. Besonders in der 3. Klasse starben auch viele Frauen und Kinder. Sie sind in den engen Gängen eines Schiffes einfach nicht mehr zu den Rettungsbooten gekommen.
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