Schloss Greifenstein
Das Schloss wird heute immer noch privat von der Familie Graf Schenk zu Staufenberg bewohnt und ist nur mit einer Führung zugänglich.
Der wohl bekannteste Mann dieser Familie ist der Hitler -Attentäter Oberst Claus Graf von Staufenberg, ein Onkel des heutigen Schlossherren.
Abgesehen davon ist das Schloss selbst sehr interessant. Ursprünglich eine trutzige Burg, im Bauernkrieg völlig zerstört, wurde sie in den Jahren von 1691 bis 1693 als Barockschloss wieder aufgebaut.
Im Inneren, wo man nicht fotografieren darf, ist somit noch viel original. Es wird großen Wert darauf gelegt, daß es keinem Museumskonzept folgt.
Unbedingt sehenswert mit unschlagbar preiswerten Eintritt von 7€ pro Erwachsenen . Es ist ratsam vor dem Besuch einen Blick auf die Website des Schlosses zu werfen.
Wir wandern die alte Lindenallee, welche der Zugangsweg zum Schloss ist, zurück und durch einen schönen Herbst Wald nach Aufsess.
Die Wege sind markiert, nur leider treffen zuviele unterschiedliche Markierungen aufeinander. Es ist somit manchmal nicht ganz eindeutig. Im Örtchen Aufsess gibt es nicht nur eine Brauerei sondern auch zwei Schlösser: Schloss Unteraufsess und Schloss Oberaufsess.
Wir wollen zu Schloss Oberaufsess, das andere haben wir schon vor 10 Jahren besucht. Aber auch hier haben in den vergangenen Jahren etliche Gasthöfe zugemacht, leider.
Auf dem Weg zum Schloss Oberaufsess kommen wir noch an den Schweizerhöhlen vorbei. Karsthöhlen, wie es sie hier häufig gibt.
Aber hier ist am Schlosstor wirklich Schluss. Auch dieses befindet sich im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.
So laufen wir nach Schloss Greifenstein zurück und finden noch einen ehemaligen Aussichtsturm, welcher auch schon bessere Zeiten erlebt hat.
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