Morgenhorn Berner Oberland

Mittwoch, 15. Februar 2017

Schneeschuhtour Krinnenspitze

Krinnenspitze 2000 m, schöner Aussichtsgipfel imTannheimer Tal
Ausgangspunkt: Rauth
1166 Hm, 10 km, Karte: Kompass Wander-Rad-und Skitourenkarte 1:35000, Tannheimer Tal, Skitourenführer Lechtaler Alpen, Panico-Verlag
 
Krinnenspitze vom Galtjoch aus gesehen

In Rauth, ob seiner sonnigen Lage auch Klein-Meran genannt, gibt es am Kirchlein einige wenige Parkplätze. Die Gemeinde erhebt keine Parkgebühren, bittet aber um eine kleine Spende für ihre Kirche. Eine durchaus gelungene Lösung.
Die Sonne meint es nach wie vor sehr gut, was in der geringen Höhe zu Schneeverlust führt. Die Schneeschuhe auf dem Rucksack laufen wir die Forststraße aufwärts. Man hätte auch gleich den Sommerweg benutzen können. Im Bergwald ist es schön schattig und wir schnallen die Schneeschuhe an, um auf dem Eis sicher laufen zu können.
Nach der 3. großen Kehre ist man auf einer Höhe von 1450 m. Hier stand einmal die Rauther Alpe und man trifft wieder auf den Sommerweg (Enziansteig). Mit den Schneeschuhen kommen wir auf dem Mix von Eis, Schnee und schneefreien Flecken ganz gut zurecht.
Enziansteig mit Gaichtspitze und Thaneller
Über einen markanten Rücken geht es immer weiter aufwärts, bis zum breiten Gipfelrücken.




Vom Gipfel haben wir heute einen 360° Rundumblick über Lechtaler Alpen, Allgäuer Alpen, Zugspitzgebiet und Tannheimer Tal.
Allgäuer Alpen mit Hochvogel

Lechtaler Alpen

Lechtaler Alpen mit Lechtal

Zugspitzmassiv im Hintergrund

Thannheimer Tal mit Gimpel, Rote Flüh und Köllenspitze

Haldensee im Tannheimer Tal

Nach ausgiebiger Gipfelrast laufen wir wieder hinab auf dem Anstiegsweg (auf dem unteren Bild der mittlere Rücken).

Dienstag, 14. Februar 2017

Schneeschuhtour über das Almajurtal zur Leutkircher Hütte und retoure

Lange, einsame Tour mit Übernachtung im Winterraum der Leutkircher Hütte
1414 Hm, 12 km eine Tour , 2 Tagestour
Kartenmaterial: AV-Karte 1:25 000 Lechtaler Alpen, Arlberggebiet, Skirouten
Ausgangspunkt: Kaisers, hier einige wenige Parkmöglichkeiten, besonders im Hochwinter, wenn das Kaiserbachtal noch nicht geräumt ist.
Wir steigen über Wiesenschrofen steil aus dem Ort hinunter zu den letzten unteren Häusern und weiter links zum Abzweig der beiden Haupttäler, dem Kaiserbachtal und dem Almajurtal. Unten am Talboden über eine Brücke und ansteigend auf breitem Forstweg hinein in das Almajurtal.
im Almajurtal
Immer weiter öffnet sich dieses schöne, einsame Tal. Der Weg führt uns entlang des Almajurbaches bis zur Bodenalm. Vor uns liegt die Kulisse des Talschlusses mit der markanten Valuga, der Roggspitz, Fangekarspitz und Kuglaspitz.
an der Bodenalm
An der Bodenalm verlassen wir das Tal und es geht steil hinauf durch den Wald entlang des Sommerweges zur Almajuralm und Leutkircher Hütte. Der Wald lichtet sich und die Valuga rückt weiter in's Blickfeld.

Valuga und Roggspitz
Davor wölbt sich der Fallersteiskopf welcher im Winter komplett schneebeddeckt ist, vor dem mächtigen Felsmassiv der Valuga und der Weißschrofenspitz recht klein wirkt. Unter ihm liegt einsam verlassen die Almajuralm in der Mittagssonne.
Almajuralpe
Ab hier gibt es 2 Aufstiegsvarianten, entweder über den Fallersteiskopf oder fast identisch des Sommerweges durch's Schweinpleis. Wir entscheiden uns für die 2. Variante, welche kürzer ist. Die Lawinengefahr lässt es zu, ansonsten sind die Hänge des Fallersteiskopfes zum Schweinspleis recht steil und bei größerer Lawinengefahr würde ich dann den anderen Weg bevorzugen.
über Rücken ansteigen zunächst Richtung der Schneekuppe in der Bildmitte
Entlang des Rückens steigen wir auf bis zu einer Höhe von 2100 m und wenden uns dann nach links.

Rückblick zur Almajuralpe

Höhe 2100 m rechts der Fallersteiskopf


unterhalb der Sterte, die Jagdhütte ist deutlich zu erkennen
Weiter über leichte Rücken östlich Richtung Sterte und Stanskogel, welcher jedoch noch nicht sichtbar ist. An einer Jagdhütte machen wir kurz Halt und genießen das prächtige Panorama in der strahlenden Wintersonne.

an der Jagdhütte hat man das volle Panorama: von links: Bacherspitze, Weißschrofenspitze, FallersteisspitzeValuga, Roggspitz, Fangekarspitzr Kuglaspitze

Weiter geht es leicht ansteigend Richtung Stanskogel in das obere Furmente Tal hinein.

..ins Furmente Tal ansteigend hinein
In einer Höhe von 2300 m queren wir unterhalb des Hirschpleiskopfes südlich auf das kleine Felsriff zu.

Querung im Rückblick
Hier ist man dann auf dem Sommerweg von der Leutkircher Hütte zum Kaiserjochhaus.
Das Felsriff, welches freigeblasen ist, hinunter und die Leutkircher Hütte ist erreicht.

unterhalb des Felsriffs liegt die Leutkircher Hütte

Der Winterraum ist extra etwas abseits oberhalb der Hütte. Man benötigt einen AV-Schlüssel dafür. Innen ist er komfortabel ausgestattet.





Die letzten Sonnenstrahlen genießen wir völlig einsam im Windschatten der Leutkircher Hütte, bevor es ans Heizen und Schneeschmelzen zur Wassergewinnung geht.
Blick hinüber in den Verwall, unten im Tal ist St. Anton

Die valuge versteckt sich beim Blick von der Leutkircher Hütte aus hinter der Weißschrofenspitze
Am nächsten Morgen weckt uns die Sonne, kein Wölkchen am Himmel. Unten in St. Anton am Arlberg ist es noch ziemlich dunkel.
strahlend schöner Wintermorgen an der Leutkircher Hütte

und der Mond steht noch zwischen Weißschrofenspitze undFallersteisspitze
Nachdem wir den Winterraum aufgeräumt und wieder verschlossen haben, machen wir uns auf den langen Rückweg, identisch des Aufstiegsweges und entdecken im Almajurtal noch ein kleines Kirchlein andem wir auf dem Hinweg und auch voriges Jahr vorbeigelaufen sind, ohne es zu bemerken.
Almajurtal Richtung Kaisers


Sonntag, 12. Februar 2017

Schneeschuhtour Hintere Steinkarspitze 2215 m

Schöne kürzere Ski/Schneeschuhtour mit sehr schönen Ausblicken und schönem Osthang.
Schwierigkeit: 2
Höhenmeter: ca. 850
Ausgangsort ist der Ort Kelmen. An der Straße nach Berwang können einige Autos stehen. An schönen Wochenenden ist ein zeitiges Kommen notwendig, da die parkmöglichkeiten sehr begrenzt sind.
Voriges Jahr haben wir die Tour schon einmal gemacht, mussten sie aber am Kelmer Jöchl wegen Schlechtwetter abbrechen. Dieses Jahr strahlt die Sonne und es ist schon fast etwas zu warm.
Über lichten Wald geht es zunächst über eine Forststraße aufwärts, fast bis zu deren Ende. Hier lichtet sich der Bergwald und über die Schneisen geht es in nördlicher, nordwestlicher Richtung zum Kelmer Jöchl (1852 m). Heute ist hier die Sicht fantastisch, letztes Jahr betrug sie keine 2 Meter.
Blick vom Kelmer Jöchl hinüber zur Namlosen Wetterspitz

Kelmer Jöcjl und Thaneller links im Hintergrund, welcher hoch über Reutte throhnt

Galtjoch, rechts, auch eine schöne Tour

unserem Ziel entgegen:
Unterhalb der Knittelkarspitze geht es fast identisch des Sommerweges steil hinüber in's Steinkar und je nach Bedarf an Steilheit die ostseitige Flanke hinauf zum Gipfel.
die letzten Meter zum Gipfel sind nicht mehr ganz so steil
Bei schönem Wetter, so wie heute, sind wir auf dieser Tour natürlich nicht allein, das Gipfelplateau ist aber groß genug für einige Tourengeher.
Wir genießen die Aussicht:
Gipfelblick hinüber zum Thaneller

...in die Allgäuer Alpen mit dem Hochvogel

...hinab zum Kelmer Jöchl

...Zugspitzmassiv

...Engelspitz und im Hintergrund die mächtige Heiterwand

Die Skifahrer fahren ab und wir gehen in gleicher Weise wie der Aufstieg wieder hinunter,


zunächst nochmals zum Kelmer Jöchl, wo wir nochmal Pause machen und einfach nur genießen.
Rückblick auf die Hintere Steinkarspitze am Nachmittag


die Knittelkarspitze ist auch imposant, jedoch kein Skitourengipfel
Durch den Wald wieder zurück nach Kelmen.
Tourenmaterial: komplette LVS Ausrüstung, Karte: Östereichische Karte 1:25 000, Blatt 115 Reutte, Skitourenführer Lechtaler Alpen/Panico Verlag/D.Elsner; M.Seifert