Morgenhorn Berner Oberland

Sonntag, 16. Oktober 2016

Herbstwanderung im Tharandter Wald

Ausgangspunkt: Parkplatz Waldhäuser/Thrarandt OT KO Hartha
Länge: 20 km leichtes, ebenes Gelände



Heute ist der erste schöne Herbsttag und nach fast 2Wochen schlechtem Wetter zieht es die Menschen zumeist hinaus in die Pilze. So sind im Tharandter Wald auch alle Parkplätze gut belegt. Dennoch, auf dem von Heinrich Cotta einst angelegten Wegen im strengen Waldschneisensystem sind wir fast allein.
kleiner Teich in der Nähe der Warnsdorfer Quelle

ein paar Seerosen sind noch da

das Gras und schilf ist schon herbstlich eingefärbt

Schneise 17 in der Nähe von Grillenburg

Spiegelung am Wernesbach

angelegte Teiche im Triebischtal






Triebischtal in Höhe der Ernemannhütte






Samstag, 8. Oktober 2016

Nebelwanderung auf dem Jeschkenkamm/Ještědský Hřbet

Mittellange Wanderung mit steilen Anstiegen/ 18 km rund 700-800 Hm mit Gegenanstiegen

Mit dem Trilexzug Dresden-Liberec gelangt man stressfrei und  preiswert an sein Wanderziel. 
Wir fahren bis Chrastáva und laufen zunächst entlang der Bahnstrecke und der Neiße auf blauer Markierung durch den Ort. Die Straße (Nr. 592) ist wenig befahren. Im Ortsteil Andělská Hora verlassen wir am Bahnübergang die Straße und wandern entlang des Neißeradweges (Nr.21) am Fluss entlang.
Dabei begegnet uns ein lustiges Fortbewegungsmittel mit welchem wir die Neiße überqueren können.

Hat man die Flussüberquerung erfolgreich gemeistert trifft man auf eine gelbe Markierung, welcher wir ca 700 m entlang der Bahnstrecke folgen. danach macht der markierte Weg einen deutlichen Linksbogen, genau wie der Fluss auch. Wir müssen ihn aber queren um auf unseren Weg zu kommen.
Nach einigem Hin und Her zeigen uns Einheimische wie man das Problem böhmisch unkonventionell löst. Die Bahnstrecke führt genau an der Stelle über den Fluss. Also, nicht nach links abgebogen, sondern rauf auf die Brücke (wo der Zug so mit ca. 100 km/h vorbei saust), hören ob ein Zug kommt und dann die 200 Meter hurtig über die Bahnbrücke gelaufen. Und es ist auch nicht wirklich sonderlich gefährlich. Das frühere 2. Gleis existiert nicht mehr und auch von diesem bis zum deutlich sichtbaren und festgetrampelten Pfad ist noch genug Abstand.
Im Weiler z.Machnín laufen wir noch kurz Straße den Berg hinauf. Inzwischen sind wir auf der grünen Markierung, welcher wir nun über den Jeschkenkamm folgen werden. Nach ca. 1 km haben wir die Straße geschaft und ab jetzt geht es ziemlich steil hinauf. Zunächst durch einen dichten Laubmischwald zum Rozsocha (767m) hinauf. Das Wetter ist heute sehr herbstlich, der Nebel wabert und der Weg ist nass und glitschig.


Und steil, mancher Alpenpfad kann es damit aufnehmen. Wir queren 2 Mal die Bahnstrecke Liberec-Jablonne.
Vom Rozsocha geht es weiter steil zum Černá hora (811m). Ab hier sind wir nnun richtig in den Regenwolken.

Vom Černá hora geht es zunächst etwas bergab zum Tetřevi sedlo. Hier ist der große Parkplatz für die vielen Besucher des Jeschken/Ještěd. Hier kommt auch die Straße von Liberec hinauf.
Die letzten 200 Hm geht es mit der roten Markierung steil hinauf. 


Der Nebel wird immer dichter und dann kommt schemenhaft der markante Turm aus dem Nebel.


Wir sind oben auf dem Jeschken (1012m) und sehen leider - Nichts!


Normalerweise kann man hier über Liberec und das Isergebirge bis hin zum Riesengebirge schauen. Aber heute eben nix. Dafür bekommen wir Platz im Restaurant des noch immer futuristischen Turms (erbaut von 1966-1972). Wenn hier oben gutes Wetter ist, sind auch Massen von Menschen - wem soll man es verdenken!
Steil geht es natürlich wieder hinunter, Liberec liegt nur 300-400m hoch. Die blaue Markierung führt direkt hinunter zur Straßenbahnlinie 3 im Ortsteil Horní Hanychov. Diese bringt uns direkt zum Bahnhof Liberec. Allerdings sollte man für die Straßenbahn Kronen dabei haben, sonst könnte es sein, das man stehen bleiben muss.
Der Direktzug bringt uns nach Dresden zurück.

Sonntag, 2. Oktober 2016

Schöne Landschaft und gutes Bier

Einfache Wanderung (je nach Biergenuß unterwegs), kaum Höhenunterschiede, 30 km

Es  hat die ganze Nacht geregnet und es hat sich deutlich abgekühlt. An Klettern ist erst einmal nicht zu denken. Dennoch, im Moment ist kein Dauerregen, also gehen wir wandern
Im Aufseßtal sind wir bisher nur geklettert, Zeit sich das gesamte schöhne Tal mal anzusehen.
Von Behringersmühle fahren wir das Wisenttal Richtung Waischenfeld. In Doos parken wir auf dem Wanderparkplatz. Hier mündet die Aufseß in die Wisent. Und hier beginnt unsere Wanderung.

Immer flußaufwärst über Kuchenmühle, Wüstenstein, Draisendorf bis Aufseß.




Der Herbst hält heute deutlich Einzug, nach dem hochsommerlichen September. In Aufseß begegnet man nicht nur einem hübschen Schlösschen, sondern auch einer guten, kleinen Brauerei samt Brauereigasthof. Und hier quert auch der Bierweg, ein Weg von Brauerei zu Brauerei. Je nachdem wie viel Mann oder Frau verträgt, kann man unterwegs einkehren.
Wir genießen erst einmal das gute Bier und die gute, preiswerte fränkische Küche hier in Aufseß.

Direkt gegenüber der Brauereigaststätte führt der Bierweg aus dem Tal hinauf nach Heckenhof - zur nächsten Brauerei.

Diese lassen wir, zumindest als Kostprobe, aus und wandern weiter nach Hochstahl. Dort genießen wir nochmals eine Kostprobe des köstlichen Gerstensaftes. Dann ist es aber genug. Wir müssen noch gut 15 km gehen und es wird ja doch zeitiger dunkel jetzt.
Über Wald, Wiese und Feld geleitet der Wanderweg Richtung Breitenlesau. Kurz vor dem Ort biegen wir jedoch nach rechts Richtung Draisendorf ab und an der nächsten Wegkreuznung nach links Richtung Siegritzberg. Sonst sind wir wieder zu zeitig im Aufseßtal und zweimal denselben Weg zu gehen macht keinen Sinn.
Die blaue Markierung von Siegritzberg aus führt noch zeitig genug wieder hinab in das Aufseßtal. Dort weiter zurück bis Doos.


Samstag, 1. Oktober 2016

Klettertag in der Fränkischen Schweiz

Das verlängerte Wochenende nutzen wir um nochmals in der Fränkische Schweiz zu klettern. Zunächst verspricht der Wetterbericht recht gutes Wetter, was sich im Laufe der Tage jedoch ändert.
Heute ist es jedenfalls bestens und wir fahren nach Spieß an die Hohe Reuthe. Die Wand ist südlich ausgerichtet, also bestens geeignet für den Herbst. Wir waren vor 7 Jahren das letzte mal hier und inzwischen sind die hohen Bäume am Fels verschwunden, so dass jetzt alle Routen (Schwierigkeitsgrade von 3-8) in den letzten wärmenden Sonnenstrahlen des beginnenden Herbst liegen.





Erst gegen 19:00 Uhr kommt der Regen, so dass wir den Tag voll und ganz genießen können.

Samstag, 24. September 2016

Dornburger Schlösser

Hoch über dem Saaletal erheben sie sich, die 3 Dornburger Schlösser. Von Jena nicht weit entfernt und immer wieder schön.Kleiner Spaziergang bei 30°C Ende September.






Sonntag, 11. September 2016

Klettertag Schrammsteine Torsteinkette

Heißer Klettertag an der Torsteinkette, kein Lüftchen regt sich, Temperaturen um 30 °C, fast zu warm.

Onkel
Westkante VI




 Hesse-Variante mit Einstiegsvariante von Westkante V



Tante
Südostkante V