Schwierigkeit: IV
Höhenunterschied: 500 m
Kletterstrecke: 450 m + 100 m Übergang
SL: 14 + Übergang
Stunden: 4-5
Fels: sehr guter griffiger Fels
Herrliche, abwechslungsreiche Klettertour hoch über Cortina, mündet im Ausstieg auf den Klettersteig "Strobel", auf diesem dann zum Gipfel
Abstieg:
Vom Gipfel zur Scharte der Punta Fiames und der Punta della Croce absteigen, dann waagerecht Richtung Osten über Steig über Latschen und Geröll bis zur Pomagagnonscharte und die breite Schuttrinne steil hinab.
Der Sommer ist und bleibt vom Wetter her stark durchwachsen. Auch an diesem Tag, bei herrlichem Wetter steigen wir ein und auf dem Gipfel erwischt uns ein kurzer Schauer. Das macht den Schuttabstieg dann nicht unbedingt besser.
Auf geht's - zu Touren und Reisen in unsere nähere Umgebung oder weiter weg. Wir nehmen Euch mit. Wir beschreiben jedoch nur unsere Eindrücke und lassen Euch an unseren Erfahrungen teilhaben.
Donnerstag, 21. Juli 2011
Dienstag, 19. Juli 2011
Stadtbummel durch Bozen/Südtirol
Wir entfliehen dem schlechten Wetter der Hohen Tauern und fahren auf die Südseite des Alpenhauptkammes. Einmal Kultur kann auch im Bergurlaub sein. Der Besuch bei Ötzi war etwas frustran, da hätten wir uns mehr Information zur Sache an sich gewünscht, statt der endlosen Streiterei von 2 souveränen Staaten mitten im Europa des 21. Jahrhunderts um ein paar Meter Erde und wer denn nun der rechtmäßige Besitzer des armen Steinzeitmenschen ist.
Bozen bietet dafür dann bei einem Stadtbummel noch jede Menge Fotomotive, kleine Café's und Restaurants zum Vereilen.
Bozen bietet dafür dann bei einem Stadtbummel noch jede Menge Fotomotive, kleine Café's und Restaurants zum Vereilen.
Sonntag, 17. Juli 2011
Almwanderung Seidlwinkeltal
Ausgangspunkt: Rastplatz Fleckweide im Rauriser Ortsteil Wörth, hier endet die Fahrstraße des Seidlwinkeltals
Auf breitem, Almweg, stetig ansteigend taleinwärts durch die Klausen zuerst zur Gollehnenalm. Dann führt der Weg weiter zur Palfneralm und am imposanten Spritzbach-Wasserfall zum urigen Rauriser Tauernhaus.
Hier lohnt sich unbedingt ein Blick in das Innere. Das Tauernhaus, diente, wie alle Tauernhäuser, dem Handel. Es laf an alten Säumer(Handels-)wegen über die einzelnen Tauernhauptkämme. Das Seidlwinkeltal führt zum Hochtor an der heutigen Großglockner Hochalpenstraße.
Das Tauernhaus ist noch ziemlich original erhalten.
Zwischen Latschenkiefern und Alpenrosen hindurch führt jetzt nur noch ein Bergpfad im enger werdenden Tal über die nicht bewirtschaftete Seppenbauer Alm bis zur Litzelhofer Alm. Diese ist wieder bewirtschaftet.
Immer am Bach entlang steigt der Weg hinauf bis zum Hochtor.
Ab hier geht es entweder mit dem Postbus (sehr umständlich) oder auf dem Anstiegsweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Auf breitem, Almweg, stetig ansteigend taleinwärts durch die Klausen zuerst zur Gollehnenalm. Dann führt der Weg weiter zur Palfneralm und am imposanten Spritzbach-Wasserfall zum urigen Rauriser Tauernhaus.
Hier lohnt sich unbedingt ein Blick in das Innere. Das Tauernhaus, diente, wie alle Tauernhäuser, dem Handel. Es laf an alten Säumer(Handels-)wegen über die einzelnen Tauernhauptkämme. Das Seidlwinkeltal führt zum Hochtor an der heutigen Großglockner Hochalpenstraße.
Das Tauernhaus ist noch ziemlich original erhalten.
Zwischen Latschenkiefern und Alpenrosen hindurch führt jetzt nur noch ein Bergpfad im enger werdenden Tal über die nicht bewirtschaftete Seppenbauer Alm bis zur Litzelhofer Alm. Diese ist wieder bewirtschaftet.
Immer am Bach entlang steigt der Weg hinauf bis zum Hochtor.
Ab hier geht es entweder mit dem Postbus (sehr umständlich) oder auf dem Anstiegsweg wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Samstag, 16. Juli 2011
Hoher Sonnenblick-Zittelhaus 3105m
Vom Niedersachsenhaus (2471m) geht es am 15.07. wiederum bei Nebel auf gestrigem Weg zum Naturfreundehaus Neubau (2175m).
Von dort über den markierten Steig (AV Weg 122) über Schrofen und Geröll zur Rojacher Hütte (2718).
Es ist immer noch Nebel und wir sehen nix. Die Rojacher Hütte ist winzig klein und eher ein bewirtschafteter Unterstand. Auch wenn sie mit einer Alpenvereinshütte nicht viel gemeinsam hat, bekommt man hier ein warmes Getränk und auch wenn benötigt ein warmes Essen. Nur ist es eben sehr klein und eng. Und wenn Not am Mann ist, kann man auch hier schlafen.
Ab der Rojacher Hütte führt der Weg am Grat entlang, eine Kletterei im I. Grad. Im oberen Teil sind ein paar Krampen und eine Seilversicherung drin.
Danach legt sich der Fels und plötzlich tauchen die Umrisse des Zittelhauses aus dem Nebel.
Wir sind zusammen mit einem anderen Paar die einzigen Gäste in der gemütlichen Stube.
Über Nacht hat es geschneit und eine Eisschicht bedeckt den Fels. Aber es scheint die Sonne. Aus dem Nebelmeer grüßt der Großglockner herüber. Auch der Hocharn zeigt sich.
Unter uns liegt das Rauristal noch im Nebel.
Die temperaturen sollen hier oben unter Null Grad am Tag bleiben. Eigentlich wollten wir über Goldzechkopf, Hocharn, Krummlkeeskopf, Weißenbachscharte zum Rauriser Tauernhaus gehen. Eine weite Tour. Jetzt ist noch Eis in den Kletterpassagen. Bis es raus ist, muss noch etwas die Sonne scheinen. Dafür reicht die Zeit nicht. Also steigen wir zur Rojacher Hütte und nach Kolm Saigurn ab. Da wir ja im Aufstieg nix gesehen haben, ist das heute mit Sicht eine gute Alternative.
Von dort über den markierten Steig (AV Weg 122) über Schrofen und Geröll zur Rojacher Hütte (2718).
Es ist immer noch Nebel und wir sehen nix. Die Rojacher Hütte ist winzig klein und eher ein bewirtschafteter Unterstand. Auch wenn sie mit einer Alpenvereinshütte nicht viel gemeinsam hat, bekommt man hier ein warmes Getränk und auch wenn benötigt ein warmes Essen. Nur ist es eben sehr klein und eng. Und wenn Not am Mann ist, kann man auch hier schlafen.
Ab der Rojacher Hütte führt der Weg am Grat entlang, eine Kletterei im I. Grad. Im oberen Teil sind ein paar Krampen und eine Seilversicherung drin.
Danach legt sich der Fels und plötzlich tauchen die Umrisse des Zittelhauses aus dem Nebel.
Wir sind zusammen mit einem anderen Paar die einzigen Gäste in der gemütlichen Stube.
Über Nacht hat es geschneit und eine Eisschicht bedeckt den Fels. Aber es scheint die Sonne. Aus dem Nebelmeer grüßt der Großglockner herüber. Auch der Hocharn zeigt sich.
Unter uns liegt das Rauristal noch im Nebel.
Die temperaturen sollen hier oben unter Null Grad am Tag bleiben. Eigentlich wollten wir über Goldzechkopf, Hocharn, Krummlkeeskopf, Weißenbachscharte zum Rauriser Tauernhaus gehen. Eine weite Tour. Jetzt ist noch Eis in den Kletterpassagen. Bis es raus ist, muss noch etwas die Sonne scheinen. Dafür reicht die Zeit nicht. Also steigen wir zur Rojacher Hütte und nach Kolm Saigurn ab. Da wir ja im Aufstieg nix gesehen haben, ist das heute mit Sicht eine gute Alternative.
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| die Stufen am Zittelhaus sind am Morgen total vereist |
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| Wetterstation am Zittelhaus |
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| der Großglockner kommt aus den Wolken |
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| Hocharn |
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| Blick hhinüber zur Riffelscharte mit dem Niedersachsenhaus (Pfeil) |
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| der Fels ist total vereist |
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| Grat ab der Rojacher Hütte |
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| Schareck und die Reste des Goldbergkees |
Donnerstag, 14. Juli 2011
Nebeltour in der Goldberggruppe
Eigentlich wollten wir heute vom Niedersachsenhaus (2471m) auf den Schareck (3122m). Nach den nächtlichen Gewittern sieht man heute keine 2 Meter weit.
So drehen wir uns noch einmal im Bett und wählen eine spätere Aufstehzeit.
Da wir aber nicht nur auf der Hütte den ganzen Tag verbringen wollen, gehen wir auf markierten Steigen. Zunächst den alten Weg vom Niedersachsenhaus unterhalb der Riffelhöhe zum Naturfreundehaus Neubau. Da vom über uns liegenden Weg zum Schareck heute wenig Steinschlag zu erwarten ist, weil nicht begangen, können wir den auch gehen.
Am Naturfreundehaus Neubau angekommen hat sich das Wetter noch nicht gebessert. Auch nach einem warmen Tee noch nicht.
Also bilden wir uns: Hier wurde ja in früheren Jahren unter schlechten Bedingungen Gold abgebaut. Einige Überreste aus dieser Zeit sind noch erhalten. Außerdem gibt es einen Gletscherlehrpfad über die schwindenden Gletscher, auch in dieser Gegend. Es sind Rundwege und sie beginnen und enden am Naturfreundehaus Neubau.
Über die Melcherböden und den AV Weg 111 wandern wir anschließend zurück. Die Kühe stört das Wetter wenig.
So drehen wir uns noch einmal im Bett und wählen eine spätere Aufstehzeit.
Da wir aber nicht nur auf der Hütte den ganzen Tag verbringen wollen, gehen wir auf markierten Steigen. Zunächst den alten Weg vom Niedersachsenhaus unterhalb der Riffelhöhe zum Naturfreundehaus Neubau. Da vom über uns liegenden Weg zum Schareck heute wenig Steinschlag zu erwarten ist, weil nicht begangen, können wir den auch gehen.
Am Naturfreundehaus Neubau angekommen hat sich das Wetter noch nicht gebessert. Auch nach einem warmen Tee noch nicht.
Also bilden wir uns: Hier wurde ja in früheren Jahren unter schlechten Bedingungen Gold abgebaut. Einige Überreste aus dieser Zeit sind noch erhalten. Außerdem gibt es einen Gletscherlehrpfad über die schwindenden Gletscher, auch in dieser Gegend. Es sind Rundwege und sie beginnen und enden am Naturfreundehaus Neubau.
Über die Melcherböden und den AV Weg 111 wandern wir anschließend zurück. Die Kühe stört das Wetter wenig.
Mittwoch, 13. Juli 2011
Von Kolm-Saigurn zum Niedersachsenhaus
Ausgangspunkt: Kolm-Saigurn: Ende der Postbusstrecke im Rauristal (1595m)
Es ist sehr heiß. Wir gehen zunächst durch den Lärchenwald (der sogenannte Durchgangswald) auf dem Weg 121 über die Durchgangsalm zur Filzenalm.
Beide sind bewirtschaftet und ein kühles Getränk tut immer gut. Das Panorama entschädigt: der Hohe Sonnenblick und der Hocharn grüßen herüber.
Über Almböden geht es weiter zur Pochhartscharte. Hier trennen sich die Wege auf, hinab nach Sportgastein, hinüber zum Großen Silberpfennig oder zum Niedersachsenhaus auf der Riffelscharte.
Eigentlich hätten wir noch Zeit für den Großen Silberpfennig. Wir wollen jedoch morgen zum Schareck und da wollen wir heute bei der Hitze nur einfach hinüber zum Niedersachsenhaus (2471m). Einsam thront es auf der schmalen Riffelscharte. Ein schöner Bergpfad bietet immer wieder Ausblicke auf die 3000er der Goldberggruppe.
Abends soll sich das Wetter ändern. Wir hoffen, dass es nicht all zu schlimm kommt.
Es ist sehr heiß. Wir gehen zunächst durch den Lärchenwald (der sogenannte Durchgangswald) auf dem Weg 121 über die Durchgangsalm zur Filzenalm.
Beide sind bewirtschaftet und ein kühles Getränk tut immer gut. Das Panorama entschädigt: der Hohe Sonnenblick und der Hocharn grüßen herüber.
Über Almböden geht es weiter zur Pochhartscharte. Hier trennen sich die Wege auf, hinab nach Sportgastein, hinüber zum Großen Silberpfennig oder zum Niedersachsenhaus auf der Riffelscharte.
Eigentlich hätten wir noch Zeit für den Großen Silberpfennig. Wir wollen jedoch morgen zum Schareck und da wollen wir heute bei der Hitze nur einfach hinüber zum Niedersachsenhaus (2471m). Einsam thront es auf der schmalen Riffelscharte. Ein schöner Bergpfad bietet immer wieder Ausblicke auf die 3000er der Goldberggruppe.
Abends soll sich das Wetter ändern. Wir hoffen, dass es nicht all zu schlimm kommt.
Dienstag, 12. Juli 2011
Almwanderung Krumltal
Almwanderung, Gehzeit: 2,5 h bis 4,5 h ; 400 - 650 Hm auf-und abwärts
Ausgangspunkt: Gasthof Lechnerhäusl, Rauristal/Bucheben
Das Krumltal ist in den letzten 15 Jahren bekannt geworden durch die erfolgreiche Ansiedlung der Bartgeier. Zu sehen bekommt man diese scheuen Tiere jedoch nur selten.
Ein schöner, breiter Almweg führt duch das schöne Krumltal bis zur hübschen, einfachen Bräualm.
Ab hier führt ein einfacher Bergsteig über zwei Geländestufen zur unbewirtschafteten Rohrmooseralm und zum oberen Wasserfall. Von dort hat man einen schönen Blick zum Hocharn.
Ausgangspunkt: Gasthof Lechnerhäusl, Rauristal/Bucheben
Das Krumltal ist in den letzten 15 Jahren bekannt geworden durch die erfolgreiche Ansiedlung der Bartgeier. Zu sehen bekommt man diese scheuen Tiere jedoch nur selten.
Ein schöner, breiter Almweg führt duch das schöne Krumltal bis zur hübschen, einfachen Bräualm.
Ab hier führt ein einfacher Bergsteig über zwei Geländestufen zur unbewirtschafteten Rohrmooseralm und zum oberen Wasserfall. Von dort hat man einen schönen Blick zum Hocharn.
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