Bernhardseck 1800 m - Mutte 2187 m
Ausgangspunkt: Bach/Lechtal Gemeindezentrum Ortsmitte, dort Parkplätze
lange Bergwanderung, heute bis 1500 m alles schneefrei, dann mit Schneeschuhen bis zum Muttegipfel, Grödel bis Bernhardseck möglich
21km; 1300 Höhenmeter in Summe im Auf-und Abstieg, Rückweg wie Hinweg
Karten: Offline Karte Osmand, Alpenvereinskarte BY 4 Allgäuer Hochalpen, Hochvogel, Krottenkopf
Wir sind in Bach im Winkel losgelaufen, schlichtweg weil dort unsere Ferienwohnung sich befindet. Wir überqueren den Lech und gehen gleich an der Kirche die Straße steil bergan. Nach 3 Kehren biegt ein Wanderweg reechts ab zum Berggasthaus Klapf. Der Sommerweg zur Bernhardseck ist ebenfalls hier ausgeschildert.
Das Berggasthaus ist schnell erreicht, obwohl es steil nach oben geht.
Ein erster Blick hinunter lohnt sich.
Nach dem Gasthaus führt der Weg durch den Bergwald in Kehren steil nach oben, wie immer im Lechtal. Es liegt hier unten kein Schnee, sodass wir schön schnell trotz er Steilheit voran kommen. In einer Höhe von 1300 m zweigt der Sommerweg zum Bernhardseck über den Alpenrosensteig, Panoramaweg links ab. Im Winter im oberen Bereich nicht machbar. Wir steigen den AV Weg 42, hier ausgeschildert Richtung Ebigenalp, Gibler Alm weiter aufwärts. Sehr schön, immer wieder gibt es Ausblicke ins Lechtal. An mehreren Jagdhütten vorbei und einer erneuten Abzweigung zum Panoramaweg, Bernhardseck gehen wir weiter den Weg 42 Richtung Gibler Alm. aus dem Pfad wird ein breiterer Forstweg welche auch wieder 100 m an Höhe verliert. Er trifft bei einer Wildfütterung auf den breiten , im Winter nicht geräumten Fahrweg von Ebigenalp zum Bernhardseck. WEnn die Schneelage schlecht ist, wie dieses Jahr ist er in diesen Abschnitten meist vereist. Grödel hier mit zu haben ist keine schlechte Idee.
ab einer Höhe von 1500, kurz vor den letzten beiden steilen Gekändestufen zum Bernhardseck können wir endlich unsere Schneeschuhe vom Rucksack nehmen.
Sieht auf dem Foto nicht so steil aus, ist es aber. Die letzten 300 Hm zum Bernhardseck sind in 2 steilen Geländestufen zu bewältigen.
bei Armin und Iveta Hummel auf dem Bernhardseck gibt es Hüttenküche vom Feinsten, man kann hier oben auch im Winter übernachten, im Sommer sowieso.
Da das Essen so gut ist, stapfen wir stoisch weiter die lezten knapp 400 Höhenmeter hinauf zum Gipfel der Mutte 2187 m, mehr Gipfel und Übergänge sind hier im Winter nicht ratsam. Der Gipfel der Mutte ist auch bei guter Schneelage meist abgeblasen. Mit den Schneeschuhen kein Poblem, man kann auch mal über den Grasschrofen laufen.
Man schaut vom Gipfel unmittelbar zum Strahlkopf und Rothorn, sowie zur
Jöchelspitze, Allgäuer Alpen, aber eben auch in die Lechtaler Alpen mit all seinen
bekannten Gipfeln.
Weit unter uns liegt Bach/Winkel und somit unsere Ferienwohnung.
Bis hierhin waren es 10 km, welche im Rückweg natürlich nicht kleiner werden und die 1300 Hm wollen auch wieder nach unten begangen werden. auch wollen wir noch einmal im Bernhardseck einkehren, so wie jedes Jahr. Die Gipfelrast fällt somit nur kurz aus.
Im Abstieg nochmals eine schöne Abendstimmung:
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