Morgenhorn Berner Oberland

Freitag, 28. Februar 2025

Schneeschuhtour Kaiserbachtal

Kaiserbachtal - schönes Hochtal der Lechtaler      Alpen

 

Ausgangspunkt: Kaisers Gasthaus Valugablick (1450 m). Hier Parkmöglichkeit für Tourengeher gegen Gebühr im Gasthaus
13,5 km insgesamt, 580 Hm bis Talschluss am Steilaufstieg zum Kälberlahnzug - Abzweig Sommerweg zum Kaiserjochhaus über Klämmle Karten: AV- Karte 3/3 Lechtaler Alpen/Parseierspitze (leider ohne Skitouren), Skitourenführer Lechtaler Alpen, Panico Verlag, Offline Karte Osmand

Unterhalb der Kirche in einer steilen Linkskurve der Dorfstraße führt eine Fahrstraße in das Kaiserbachtal. Nach dem letzten Haus ist sie nicht mehr geräumt, wobei dieses Jahr der Schnee fehlt. Selbst in einer Höhe von über 1000 m ist es komplett abgetaut.

Im Kaiserbachtal liegt noch ein wenig Schnee, da in das enge Tal nicht so sehr die Sonne scheint.
Entlang des Kaiserbaches geht es stetig bergan, vorbei an der Kaiseralpe entlang des Sommerweges zur Frederick Simms Hütte.
 


 
 
 

Links des Weges lichtet sich immer weiter der Bergwald, rechts liegen die Felsmassive von Grießkopf, Kreuzkopf, Aperiesspitze, Furglerspitze und der mächtigen Vorderseespitze.
 

 

 


In einer Höhne von 2000 m erreicht man den eigentlichen Talschluss mit dem Aufstieg über eine Felsstufe zum Kälberlahnzug und weiter Richtung Feuerspitze und dem Übergang zur Frederick Simms Hütte.
Wir wollen heute nicht weiter, es ist wenig Schnee und dieser ist auch noch sulzig. Bis hierhin genießen wir das Panorama und die Sonne, welche scshon sehr warm ist..


 

 


Donnerstag, 27. Februar 2025

Schneeschuhtour Galtjoch

Galtjoch 2109 m - Lechtaler Alpen 

Herrlicher Aussichtsgipfel, einfache Skitour/Schneeschuhtour, 1000 Hm.

Ausgangsort: Rinnen/Gm.Berwang. Tief unten im Tal liegt der Weiler Rauth. Wer zeitig genug dort ist, kann die wenigen Parkmöglichkeiten nutzen und spart sich so den Gegenanstieg am Ende der Tour.
 


Zunächst geht es sanft über Forststraße zur Almensniedlung Rotbach hinauf. Von dort über die Wiesen steil bergan über freie Hänge und Wald, dem Sommerweg folgend bis zur neuen Ehenbichler Alm (1660 m). Weiter über freies Gelände, südseitig der Abendspitze und über Rücken zum Gipfel. 

Heute ist wenig Schnee und wir benutzen bis zur Ehenbichler Alm über die vereisten Schneereste Grödel. Teilweise ist der Forstweg und auch der Sommerweg schneefrei, aber eisig. Erst ab der Ehenbichler Alm (1690 m) lohnt es sich überhaupt die Schneeschuhe anzulegen. Der Schnee ist ab hier gut verfirnt. Man kommt schnell vorwärts.
 
Es ist ab Mittag Schneefall angesagt, und so ist es auch. Man sieht das Wetter deutlich heranziehen. Die Aussicht währt nicht mehr lang, also schnell ein paar Fotos. Eine Einkehr in der Ehenbichler Alm lohnt sich auf dem Rückweg immer!
 


hintere Steinkarspitze im Vordergrund, ganz im Hintergrund: Namloser Wetterspitz

ganz am Horizont ist die Zugspitze zu erkennen

Thaneller

im Hintergrund beim schlechten Wetter Forggensee



 
 
Schönwetterfotos gibt es im Post vom 12.02.2016

Sonntag, 23. Februar 2025

Winterwanderung/Schneeschuhtour Bernhardseck-Mutte

Bernhardseck 1800 m - Mutte 2187 m

Ausgangspunkt: Bach/Lechtal Gemeindezentrum Ortsmitte, dort Parkplätze 
lange Bergwanderung, heute bis 1500 m alles schneefrei, dann mit Schneeschuhen bis zum Muttegipfel, Grödel bis Bernhardseck möglich
21km; 1300 Höhenmeter in Summe im Auf-und Abstieg, Rückweg wie Hinweg
Karten: Offline Karte Osmand, Alpenvereinskarte BY 4 Allgäuer Hochalpen, Hochvogel, Krottenkopf
 
Wir sind in Bach im Winkel losgelaufen, schlichtweg weil dort unsere Ferienwohnung sich befindet. Wir überqueren den Lech und gehen gleich an der Kirche die Straße steil bergan. Nach 3 Kehren biegt ein Wanderweg reechts ab zum Berggasthaus Klapf. Der Sommerweg zur Bernhardseck ist ebenfalls hier ausgeschildert.
 

Das Berggasthaus ist schnell erreicht, obwohl es steil nach oben geht. 
Ein erster Blick hinunter lohnt sich.

Nach dem Gasthaus führt der Weg durch den Bergwald in Kehren steil nach oben, wie immer im Lechtal. Es liegt hier unten kein Schnee, sodass wir schön schnell trotz er Steilheit voran kommen. In einer Höhe von 1300 m zweigt der Sommerweg zum Bernhardseck über den Alpenrosensteig, Panoramaweg links ab. Im Winter im oberen Bereich nicht machbar. Wir steigen den AV Weg 42, hier ausgeschildert Richtung Ebigenalp, Gibler Alm weiter aufwärts. Sehr schön, immer wieder gibt es Ausblicke ins Lechtal. An mehreren Jagdhütten vorbei und einer erneuten Abzweigung zum Panoramaweg, Bernhardseck gehen wir weiter den Weg 42 Richtung Gibler Alm. aus dem Pfad wird ein breiterer Forstweg welche auch wieder 100 m an Höhe verliert. Er trifft bei einer Wildfütterung auf den breiten , im Winter nicht geräumten Fahrweg von Ebigenalp zum Bernhardseck. WEnn die Schneelage schlecht ist, wie dieses Jahr ist er in diesen Abschnitten meist vereist. Grödel hier mit zu haben ist keine schlechte Idee.
ab einer Höhe von 1500, kurz vor den letzten beiden steilen Gekändestufen zum Bernhardseck können wir endlich unsere Schneeschuhe vom Rucksack nehmen.
 Sieht auf dem Foto nicht so steil aus, ist es aber. Die letzten 300 Hm zum Bernhardseck sind in 2 steilen Geländestufen zu bewältigen.
bei Armin und Iveta Hummel auf dem Bernhardseck gibt es Hüttenküche vom Feinsten, man kann hier oben auch im Winter übernachten, im Sommer sowieso.
Da das Essen so gut ist, stapfen wir stoisch weiter die lezten knapp 400 Höhenmeter hinauf zum Gipfel der Mutte 2187 m, mehr Gipfel und Übergänge sind hier im Winter nicht ratsam. Der Gipfel der Mutte ist auch bei guter Schneelage meist abgeblasen. Mit den Schneeschuhen kein Poblem, man kann auch mal über den Grasschrofen laufen.
 

Man schaut vom Gipfel unmittelbar zum  Strahlkopf und Rothorn, sowie zur Jöchelspitze, Allgäuer Alpen, aber eben auch in die Lechtaler Alpen mit all seinen bekannten Gipfeln.





Weit unter uns liegt Bach/Winkel und somit unsere Ferienwohnung.
 
Bis hierhin waren es 10 km, welche im Rückweg natürlich nicht kleiner werden und die 1300 Hm wollen auch wieder nach unten begangen werden. auch wollen wir noch einmal im Bernhardseck einkehren, so wie jedes Jahr. Die Gipfelrast fällt somit nur kurz aus.
 


Im Abstieg nochmals eine schöne Abendstimmung:


  


Track

Samstag, 22. Februar 2025

Winterwanderung/Schneeshuhwanderung Schönkahler

Schönkahler 1688 m - Tannheimer Berge 

Ausgangsort: Gasthof Zugspitzblick Zöblen Tannheimer Tal
 
Einfache Wanderung welche bei jedem Wetter und bei jeden Schneeverhältnissen gemacht werden kann.
Der Gasthof liegt auf einem Bergsporn ca. 200 m über dem Ort Zöblen. Wer sich den steilen Aufstieg ersparen möchte kann bis zum Gasthaus über eine kleine Straße gelangen. Die Parkmöglichkeiten sind allerdings begrenzt.
 
Heute ist es sehr warm und es erinnert eher an Frühling, als an Winter. Macht nix, die Sonne scheint, der Wind ist still. Wir folgen dem Sommerweg. Der Schnee ist zum großen Teil weggetaut und das soll auch bis zum Gipfel so bleiben, leider.
 


Über mehrere, teilweise auch steile Geländestufen läuft man zuerst auf den Pirschling 1634 m. Es erscheint nicht so, aber der Anstieg über den grasbewachsenen Hang ist nicht ohne. Vom Pischling aus sieht man schon den heutigen Gipfel. 
 

Allerdings muss man joch kurz in eine Senke oder Sattel. Von rechts kommt der Aufstieg von der Pfrontner Alm herauf.
Der breite Gipfelhang ist grasbewachsen und gut machbar. Theoretisch ist das auch eine super Schneeschuhtour. Die Tourengeher kommen eher über die Pfrontner Alm.
 



Vom Gipfel schöner Blick auf's bayrische Alpenvorland einschließlich Forggensee, Tannheimer Berge, Lechtaler Alpen, Allgäuer Alpen.
 
Rückweg wie Hinweg
8,5 km, 450 Hm im Aufstieg 
Kompasswanderkarte Tannheimer Tal, Offline Karte Osmand

Sonntag, 9. Februar 2025

Einsame Winterwanderung zwischen Vysoký Sněžník (Hoher Schneeberg) und Děčín

Rosental Zollhäuser - Fuchsteich - Hühnerberg - Kristin Hrádek - Maxičky - Červen ývrch (Rotberg) - Pastýrská stěna (Schäferwand) - Děčín - Vysoký Sněžník - Rosental                            

34 km, 1110 Hm

 
Wir beginnen unsere lange Wanderung in Rosental/Bielatal. Oben am ehemaligen Zollhaus kann man gut parken. Obwohl die Sonne scheint, bläst uns der böhmische Wind (Südwind) kräftig um die Ohren und bringt noch einige Nebelfetzten aus dem böhmischen Becken herauf. Das ändert sich hoffentlich noch im Laufe des Tages, wollen wir doch in's böhmische Becken bzw. in's Elbtals hinunter. Zunächst geht es die Fahrstraße weiter bis zur ersten Kreuzung. Hier biegen wir nach links auf die gelbe Markierung hinunter zum Fuchsteich. Wir hätten es nicht gedacht, es gibt noch einzelne vereiste Bereiche, was die Gehgeschwindigkeit mindert.
Die Sonne scheint durch die Wipfel und der Fuchsteich hat noch eine dünne Eisdecke. Es ist ein einsamer, aber hübscher Weiler an dem es sich in wärmeren Jahreszeiten gut Verweilen lässt.


Wintertouren von der geplanten Länge lassen wenig Rast zu. Also gehen wir weiter, der gelben Markierung Richtung Taubenteich folgend. Zum Hühnerberg geht es steil hinauf. Oben angekommen verlassen wir den Weg und gehen über die Grenze, der Markierung des Forststeiges folgend nach
Kristin Hrádek (Christianenburg), ein ehemaliges Jagdschloss, heute Hotel.
Um in Richtung Maxičky nicht weiter auf der Straße laufen zu müssen, nehmen wir den nächsten großen Weg nach links weg und wandern ohne Markierung weiter. Immer dem breitesten Forstweg folgend. Dieser mündet dann auf eine grüne Markierung, welcher wir weiter nach Maxičky folgen.

Kurz nach der Kreuzung der Wanderwege stoßen wir auf ein altes, steinernes Wegkreuz. Ein Jägerkreuz mit eingemeißelter Inschrift.

H.V.B 1598

JACOB BEER

DISE ZEIT

JEGER UF TETSCHEN


In früheren Jahren war hier nur dichter Hochwald. Aber auch hier hat der Borkenkäfer einige Lücken hinterlassen, so dass sich auch einige Blicke erbegen, die wir vor Jahren nicht gesehen haben.

In der Ferne, wenn auch heute im Dunst erscheinen Papststein, Gohrisch und Königstein.

Maxičky (ein ehemaliges Hozfällerdorf) ist ein kleiner Weiler, welcher wenig fotogen ist. Wir wechseln im Ort auf die gelbe Markierung, welche an einem Hotel, 1933 erbaut und heute dem Verfall preisgegeben, direkt immer weiter absteigend bis nach Děčín führt. Es ist ein langer Abstieg und führt in großen Teilen entlang des Baches Ostružnik. Am Ende des Abstiegs kommen wir wieder auf die Verbindungsstraße Děčín - Maxičky und haben schon einmal einen Blick auf Děčín. Wir überqueren die Straße und steigen gegenüberliegend wieder an auf das Sandsteinriff des Červen ývrch ( Rotwald)


Auch hier war früher ein dichter Hochwald. Mal sehen, wie es dann in den nächsten Jahren  aussieht. Am östlichen Ende des Riffs ist ein wunderschön eingerichteter Rastplatz mit Blick hinunter auf die Elbe und das Schloss.