Morgenhorn Berner Oberland

Mittwoch, 1. Januar 2014

Jahresabschlusstour 2013

Der Morgen des 29.12.2013 versprach erst einmal wenig gutes Wetter. Graue Wolken hingen am Himmel und über Nacht hat es geregnet. Von Schnee weit und breit keine Spur. Wir fahren in die Hintere Sächsische Schweiz nach Hinterhermsdorf, im letzten Zipfel der Sächsischen Schweiz nahe der Grenze zu Böhmen.
Vom Wanderparkplatz Buchenhalle gehen wir erst einmal zum Aussichtspunkt Königsplatz. Die Nebel streichen um die Felsen, es ist ruhig uns einsam. So liebe ich die Sächsische Schweiz!
Blick in's Böhmische vom Königsplatz

Wissenswertes

Königsplatz
Weiter geht es über den Wettinplatz zum Herrmannseck und über steile Stufen hinunter in das hintere Kirnitzschtal.
Herrmannseck

Abstieg in's Kirnitzschtal
Nicht jeder passt durch!
Im Sommer ist hier wesentlich mehr los, ist doch die Kahnfahrt an der oberen Schleuse sehr beliebt. Im Winter ist Ruhe hier, außerdem befinden wir uns mitten in der Kernzone des Nationalparks Sächsische Schweiz. Die Kirnitzsch ist hier die Grenze zu Böhmen und auch dort geht das Nationalparkgebiet mit seiner Kernzone weiter.
Hinteres Kirnitzschtal
Kernzone des Nationalparkes Sächsisch-Böhmische Schweiz

Schluchtwege

haben immer einen Touch...

...des Geheimnisvollen
Wichtig ist, das hier das Schengener Abkommen nicht gilt und man nicht beliebig die Grenze passieren kann. Und das wird auch kontrolliert. Es gibt Wanderübergänge und man tut gut daran, sich an die Regeln zu halten.
Wir gehen das Kirnitzschtal ein wenig flussabwärts, und am Rande der Kernzone auf unmarkierten Wegen hinüber zum Zeughaus.
entlang der Kirnitzsch

in der Nationalparkkernzone gelten gesonderte Regeln:
markierte Wege dürfen nicht verlassen werden, Kletterzustiege sind gesondert gekennzeichnet
und dürfen ebenfalls nicht verlassen werden, hier Kletterzustiegspfad.
Inzwischen kommt doch noch die Sonne heraus und auf dem Anstieg zum Teichstein wird es ordentlich warm. Oben genießen wir die wärmende Spätnachmittagsonne.
auf dem Teichstein oberhalb des Großen Zschand
Der Rückweg führt uns wieder markiert über das Große und Kleine Pohlshorn nach Hinterhermsdorf. Die Sonne geht in schönem Farbspiel hinter dem Großen Winterberg unter.
Pohlshornaussicht

Sonnenuntergang hinterm Großen Winterberg

Ich gebe hier mit Absicht keine genaue Tourenbeschreibung, die Tour ist auf jeder erhältlichen Wanderkarte der Sächsischen Schweiz nachvollziehbar. Die Regelungen des Nationalparks müssen eingehalten werden.

Gelaufene Kilometer: 26,3, Summe Höhenmeter im Anstieg: 1300

Tierisches

Kleine Begebenheit am vorletzten Tag des alten Jahres:
wer hat hier seinen Weihnachtsbraten vergessen?

Montag, 30. Dezember 2013

Jahresausklang

Ich wünsche allen hier eine wunderbare, friedliche Silvesternacht und einen guten Rutsch in's neue Jahr!
Mit einem Foto vom Höhenfeuerwerk an der Dresdner Hütte im Stubaital verabschiede ich mich für das Jahr 2013.
Ich freue mich auf das nächste Jahr und auf viele schöne Beiträge von Euch in der Bloggerwelt.

Samstag, 28. Dezember 2013

Auf einsamen Pfaden rund um die Zschiernsteine/Sächsische Schweiz

Leider dieses Jahr nix mit Schnee, es sind fast frühlingshafte Temperaturen wir zu den Feiertagen nicht. Dennoch, obwohl wir zu den Feiertagen nicht mehr essen als sonst, fehlt die Bewegung. Also raus, wenn kein Schnee liegt wird gewandert.
Vom Parkplatz des Örtchens Schöna gehen wir erst einmal auf den Zirkelstein, einer Felsformation, welche eben einem aufgeklappten Zirkel sehr ähnlich sieht. Es ist ein fantastischer Morgen, die ersten Sonnenstrahlen fallen auf die gegenüberliegende Schrammsteinkette.

Von oben hat man eine wunderbare Sicht weiter in das böhmische Mittelgebirge. Dessen Vulkankegel erheben sich gerade aus dem Morgendunst.
Den Aufstieg hat man dem Wanderer leichter gemacht. Über Stahlleitern geht es nach oben.

Weiter gehen wir auf einsamen und teilweise zugewachsenen Pfaden in Bögen Richtung Großer Zschiernstein.
Dort gibt es einen Kletterweg an der Südseite, welchen wir mal kurz erkunden und natürlich etwas "anklettern". Aber ohne Seil geht es nicht weiter nach oben, außerdem pfeift der Wind doch etwas kalt inzwischen.

Aber einen Wanderweg gibt es ja auch hinauf! Der Große Zschiernstein war und ist ein wichtiger trigonometrischer Punkt und eine alte Vermessungssäule zeigt an, dass auch schon zu königlichen Zeiten hier Land vermessen wurde.

Weiter geht unsere Runde noch Richtung Wolfsberg und Reinhardtsdorf. Hier oben am Wolfsberg steht ein Hotel und früher eine Herberge.  Bedeutende Maler der Romantik wie Caspar David Friederich, Carl Gustav Carus, aber auch die vor allem in Sachsen bekannte Irmgard Uhlig haben von hier aus ihre Bilder gemalt. Die Motive locken allemal!





Montag, 16. Dezember 2013

Weihnachtliches Dresden

Auch wenn der Schnee von gestern ist, das weihnachtliche Dresden ist in jedem Jahr auf's Neue schön. Nicht nur hunderte Touristen, sondern auch die Einheimischen zieht es auf den schönen Striezelmarkt auf dem Altmarkt und den romantischen auf den Neumarkt an der Frauenkirche. Noch dazu gibt es den mittelalterlichen Weihnachtsmarkt im Stallhof. Weitere auf der Hauptstraße und der Prager Straße. Auch ein Tiefblick von der Frauenkirche lohnt sich in der Dämmerung, wenn die Lichter angehen.

















Samstag, 30. November 2013

Provence 2013 - Klettergebiet Saint Julien

Bei unserem ersten Besuch in dieser Gegend hatten wir ein Topo für die Überschreitung dieser eindrucksvollen Felsformation, welche wie eine Brotscheibe in der Landschaft oberhalb des Örtchen Buis les Baronies thront.
Leider ist es uns abhanden gekommen. Ein Neues war nicht beschaffbar, in der Tourismusinformation wollte man mich in dieser Frage (obwohl in anderen Fragen mein Französisch ausreichte) auch nicht verstehen. Wir bekamen nur die Topos verkauft (als Kletterführer)welche sich in der Wand befinden. So gut, da haben wir wenigstens die Abseilstellen welche sich ganz oben in der Wand befinden. Der Grund war dann auch gefunden: man baute einen Klettersteig in die Wand - es hatte Niemand ein Interesse daran, dass wir die Überschreitung machten. Begonnen haben wir sie trotzdem, bis zum Gipfelkreuz ging es auch. Dann hätten wir die Arbeiter durch eventuell von uns verursachten Steinschlag gefährdet. So seilten wir in der Hälfte seitlich in der Wand ab. Kletterrouten fanden sich dann ja noch ausreichend. Schade aber, dass eine solche Überschreitung im Alpinstil durch den Klettersteig nun nicht mehr möglich ist.
Saint Julien

zuerst geht es gemütlich...


...kletternd

hinauf

auch Wegabschnitte sind dabei

schöner Ausblick von oben: unten Buis les Baronies, Wein- und Olivenplantagen
im Hintergrund das Klettergebiet Beaume Rousse

ganz gemütlich auf der Brotscheibe lang

Minihöhlen gibt es auch

dahinauf geht es weiter

von Nahem gar nicht so schlimm

erst einmal runter - mit Seil ist es sicherer

von Weitem sieht es schon wieder gefährlicher aus

da sollte es weiter gehen:
hier wurde am Klettersteig gebaut

also Abseilen hinunter, es hilft nix

neben dem Auto parkt noch ein anderer (ein Besitzer war nirgends zu sehen)