Von Studený(Kaltenbach) durch das Studený potok(Kaltenbachtal) zu den markanten Basaltsäulen des Zlatý vrch (Goldberg)
Kürzere, aber anstrengende Wanderung zu beeindruckenden Basaltsäulen und einer fantastischen Sicht vom Turm auf dem Studenec(Kaltenberg)
Ausgangspunkt: Studený (Kaltenberg), einem einsamen, abgelegen Dorf am Nordhang des gleichnamigen Berges. Hier befinden sich Parkmöglichkeiten in der Ortsmitte sowie am Hotel Kamzík. Wir parken in der Ortsmitte, das hatten wir auf unserer Tour vor 2 Tagen schon gesehen.
nur heute gehen wir nicht direkt auf den Studenec. Zuerst laufen wir durch das schöne Dörfchen mit seinen Umgebindehäusern, welche auch in der Lausitz zu finden sind . Am Ende des Dorfes mündet die kleine Straße in einen breiten, unmarkierten Forstweg. Und dann sind wir mittendrin im aufsteigenden Kaltenbachtal/Studený potok. Es umgeben uns Sandsteinfelsen und das am Fuße eines Vulkanschlotes, wo man doch Basalt vermuten sollte. Aber das ist das Schöne in diesem Gebiet: Sandstein und Basalt liegen nah beieinander. Der Basalt durchstieß vor 'zig Jahren eine kompakte Sandsteinplatte und so sind nur im Gipfelbereich die verwitterten Basaltschlote übrig geblieben.
Das Tal ist stetig ansteigend. An einer Forstschranke biegen wir auf dem breiten Forstweg nach links, überqueren den Kaltenbach und gehen bis zur nächsten Wegkreuzung.
Hier treffen wir auf eine blaue Markierung und gehen diese ansteigend nach rechts. Der Weg führt jetzt durch lichten Buchen/Ahornwald und vom Sandstein ist nix mehr zu sehen. Wir treten nach einigen Höhenmetern auf eine Lichtung, dem Sattel zwischen Studenec und Javorek. Es ist noch früh am Tag und da sind sie, die Gemsen des Kaltenberges. Ein ganzes Rudel. Die lasssen sich von uns in der Morgensonne überhaupt nicht stören. Allerdings wollen wir sie auch nicht stören und gehen in gehörigem Abstand über die Wiese. Die Gemsen wurden in den 1940 er Jahren zunächst in einem Gatter gehalten und dan ausgewildert. Der jetzige Bestand soll um die 200 Tiere betragen.
Wir gehen weiter hinunter nehmen wieder die kreuzende rote Markierung. Diese führt am oberen Ende des Örtchens Liska vorbei zum Zlatý vrch, dem Goldberg mit seinen markanten Basaltsäulen.
Die Basaltsäulen hier in einem ehemaligen Steinbruch sind bis zu 30 m hoch und 20 cm breit. Der ehemalige Steinbruch steht seit 1964 unter besonderem Schutz. Ein schmaler Weg führt um ihn herum und ein noch schmalerer Pfad fürht hinauf.
Das letzte Stück muss man mal die Hände aus der Tasche nehmen und an den Fels zum Festhalten legen. Von oben hat man eine schöne Sicht, vorallem auf die anderen Vulkankegel Rosenberg und Studenec, welcher von hier aus völlig harmlos erscheint.
Bis zum Sattel gehen wir dann wieder zurück und noch einmal über den Studenec mit seiner schönen Aussicht.
Die rote Markierung führt uns zurück nach Studený durch lichte Ahorn und Buchenbestände zunächst weniger steil um den Gipfelaufbau herum und dann geht die Diretissima steil nach unten.
Navigation: Osmand offline Karten, Mapy.cz oder Mapy.com (offline
Karten nur in der Premiumvariante). Direkt im Paulinengrund und im
unteren Teil von Studeny ist der Netzempfang schlecht, so dass online
Karten nicht sicher verwendet werden können. Die Ausschilderung der
markierten Wege ist durchweg gut.
Karte Böhmisch-Sächsische Schweiz 1:50 000 des Tschechischen Touristenclubs oder von EURO KART Böhmische Schweiz-Elbsandsteingebirge 1:35 000






































