Auf geht's - zu Touren und Reisen in unsere nähere Umgebung oder weiter weg. Wir nehmen Euch mit. Wir beschreiben jedoch nur unsere Eindrücke und lassen Euch an unseren Erfahrungen teilhaben.
Sonntag, 24. Januar 2016
Skilanglauftour Kahleberggebiet
Heute mal eine kleinere Runde, nachdem wir gestern nochmals die 27 km vom letzten Wochenende bei Regen und Temperaturen um die o °C gelaufen sind.
Da der Wetterbericht heute keine Niederschläge vorausgesagt hat und es in den nächsten Tagen auch im Gebirge tauen soll, machen wir uns heute doch noch mal auf den Weg.
Ausgangspunkt ist der Parkplatz an der Rehefelder Straße. der Schnee ist glatt und ziemlich schnell. Die Loipen hier schon besser gespurt. Zügig geht es die Schneise 31 hinauf bis der alte zaunhäuser Weg von links quert. Ihn gehen wir ein Stück weiter bis zur Schneise 30 welche vom Kahleberg kommt und nach Zinnwald weiterführt. Wir fahren nach Zinnwald und an der Wetterwarte über die Grenze auf die Skimagistrale. Hier ist der Teufel los, Menschen über Menschen. Nach wenigen Kilometern und einer kleineren Abfahrt verschwinden wir von hier und fahren kontinuierlich bergab Richtung Rehefeld Zaunhaus. Hier unten taut es schon wieder gewaltig. Immer entlang der Grenze entlang geht es wieder bergan, der roten Wegmarkierung nach. Wird der Wald wieder lichter, führt eine grüne Markierung steil links nach oben. Es ist kein breiter Weg und schon gar keine Loipe. So mühen sich die bergan laufenden im Grätschschritt nach oben, während die bergab fahrenden Mühe haben,sich auf den schmalen Brettern aufrecht zu halten.
Der Weg mündet wieder auf die Magistrale. Wir fahren weiter Richtung Hochmoor und Lugsteine und dann immer die Schneise 28 entlang wieder bis zur Rehefelder Str.. Sogar die Sonne lässt sich dann mal kurz blicken.
Man quert die Straße und paralell dazu verläuft eine kleine Loipe nach Altenberg, welche uns wieder zum Parkpklatz führt.
Heute hatten alle das unbedingte Gefühl den Winter noch nutzen zu wollen.
18 km, 500 Hm
Sonntag, 17. Januar 2016
Skilanglauftour Sächsisch-Böhmischer Erzgebirgskamm
Holzau/Fischerbaude-Talsperre Flaj-Dlouhá Louka-Holzau/Fischerbaude, 27 km/480 Hm
teilweise gespurte Loipe, teilweise free Country
Das Wetter war nicht so besonders schön, der Himmel bedeckt und es wehte etwas mehr Wind als gestern. Bei Temperaturen um die -6°C musste man schon dauerhaft in Bewegung bleiben um nicht zu frieren. Die Talsperre Flaij war ja schon bei unserem Besuch im Herbst teilweise abgelassen. So ragt auch die alte Brücke wieder aus dem Wasser (oder besser gesagt Schlamm). Es gab Winter, da sind wir an dieser Stelle mit den Ski drüber. Jetzt sollte man einen kleinen Umweg machen (siehe Karte).
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durch's freie Gelände geht es hier Richtung Flaij |
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Niedrgwasser in der Talsperre |
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alte Brücke der ehemaligen Ortschaft Flaij |
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gespurt geht es dann wieder hinauf zum Kamm |
Samstag, 16. Januar 2016
Skilanglauftour Fischerbaude/Oberholzau-Stropnik(CZ)
Die erste Skitour dieser Saison.Die Schneeverhältnisse sind noch nicht optimal. Im Hochwald sind sie sogar grenzwertig. Auf den freien Flächen geht es gut.
Die Wolken hängen tief über dem sächsisch-böhmischen Erzgebirgskamm und es schneit ganz sacht. Bei -6°C und mal ohne den hier oft üblichen Wind lässt es sich gut laufen.
Ausgangspunkt ist, die Fischerbaude in Oberholzau auf der deutschen Seite. Hier lässt es sich auch gut parken.
Über die freien Flächen auf dem böhmischen Kamm lässt es sich gut laufen, teilweise sind sogar die Loipen gespurt.
Der "Anstieg" zum Stropnik ist einsam und eine gute Strecke ganz ohne Spur. Dafür ist eine fantastischce Lichtstimmung und auf dem Gipfel kommt sogar die Sonne zum Vorschein und gibt den Blick frei auf den Kamm, den Stürmer und das böhmische Becken. Der Stropnik hat jetzt eine massiv gebaute Aussichtsplattform. Nun ja, sonst musste man wenigstens 2 Meter erklettern. Über Dlouhá Louka geht es auf der Straße nach Moldava, welche im Winter nicht geräumt wird retoure.
Für's erste eine super Tour!
Sonntag, 3. Januar 2016
Jahresauftaktwanderung 2016
30 km, 638 Hm
Zum Jahreswechsel ist es doch noch winterlich geworden, zumindest was die Temperaturen betrifft. Der Schnee lässt weiterhin auf sich warten. Dafür bläst ein eisiger Wind.
Im Dresdner Umland lässt sich auch gut wandern. Unser Ausgangspunkt ist Freital Hainsberg. An der Kirche vorbei wandern wir zunächst durch den "Schulbusch". Direkt gegenüber der Kirche führen Treppen hinunter in ein kleines Gründel. An Kleingärten vorbei führt die grüne Punkt Markierung aufwärst. Das kleine Gründel mündet im Ortsteil Eckersdorf auf die Straße nach Obernaundorf um dann kurz danach wieder links in den Wald abzubiegen. Es geht steil bergan in die Schweinsdorfer Alpen (grüne Strichmarkierung). Der Anstieg ist kurz, kann es aber in der Steilheit mit einigen Alpenwegen auf sich nehmen. Kommt man aus dem Wald, geht es über ein offenes Feld.
Inzwischen ist der Weg markiert. Oben angelangt hat man eigentlich einen schönen Blick auf die Industriestadt Freital und ihrem Wahrzeichen, den Windberg.
Heute ist es jedoch sehr dunstig.Wir bleiben auf der Höhe noch ein kleines Stück, dann biegt der markierte Weg in ein Wäldchen ein und führt hinunter in das Poisental und den Freitaler Ortsteil Niederhäslich.
Wir durchqueren den alten Ortskern, und wandern Richtung Poisenwald (immer noch grün markiert). Nach den letzten Häusern ist es wieder ein Feldweg, begrenzt durch alte Obstbäume.
In der Umgebung Dresdens gibt es zin kleinere Wälddchen und der Poisenwald ist eines davon.
An der Waldkreuzung Steinerner Tisch führt uns der Rosenweg und der gelbe Punkt weiter leicht ansteigend bis auf die Straße nach Börnchen/Possendorf Rundteil. Die kleinen Straßen sind alles uralte Marktsteige. Alte Wegmarkierungen zeugen davon.
Hier oben pfeift der Wind besonders über die offene Landschaft. Die beliebte Ausflugsgaststätte "Lerchenderg" lassen wir rechts liegen.
Über Felder geht es weiter Richtung Karsdorf. Die Feldwege sind Teile der alten Salzstraße von Dresden Richtung Süden.
Kurz vor Karsdorf mündet der Feldweg auf die Fernverkehrsstraße B 170. Wir müssen an ihr ca. 500 m entlang gehen.
Vom Örtchen Karsdorf stehen nur wenige Häuser entlang der vielbefahrenen Straße. Nach dem Autohaus verläuft der Weg zur Quorener Kipse zwischen den Häusern hindurch.
Die Quorener Kipse ist nun kein ausgesprochener hoher Berg, im Verbund mit dem Wilisch jeedoch eine markante Erhebung im Erzgebirgsvorland. man sieht sie aus jeder Richtung: von den Aussichten der Sächsischen Schweiz, vom Erzgebirgskamm und von den Höhenzügen um Dresden.
Der Wind ist weiterhin eisig und hat die Bäume mit einer Reifschicht überzogen. Nur eine kurze Trinkpause gönnen wir uns.
Die grüne Strichmarkierung führt über das Zscheckwitzer Holz hinüber zum Heidemühlenteich und der Dipp'ser Heide. Auf dem See ist sogar eine dünne Eisschicht. Im Sommer tummeln sich hier die Badelustigen.
Der Einsiedlerstein in der Dipp'ser Heide ist eine Sandsteinformation - die erste vor der Sächsischen Schweiz. Sogar ein paar kleine Kletterrouten gibt es hier.
Über einen Höhenrücken, entlang des Götzenbusches gelangen wir bei Spechtritz hinunter in den Rabenauer Grund.
Hier teilen sich die Rote Weißeritz, die Schmalspurbahn und die Wanderer den romantischen Grund. Diesen gehen wir nun zum Ausgangsort zurück.
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