Herbst in den Schrammsteinen

Herbst in den Schrammsteinen

Sonntag, 21. August 2016

Erzgebirgswanderung-Olbernhau-Seiffen-Olbernhau

Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung ist die Stadt Olbernhau. Bekannt vielleicht durch ihre Räuchermänner und Nußknacker.
Aber wandern kann man hier auch ganz gut. An der Saigerhütte im Ortsteil Grünthal lässt sich gut parken. Die Saigerhütte selbst, als technisches Denkmal, ist einen extra Besuch wert.
An der Saigerhütte queren wir die Hauptverkehrsstraße und gehen entlang der blauen, roten und gelben Markierung durch den Ortsteil Oberneuschönberg. Damit erspart man sich eine ca. 2 km lange Strecke entlang der Hauptverkehrsstraße.Die Dorfstraße mündet ca. 500 m vor einem Bahnübergang auf eben dieser Hauptstraße. Hat man diesen und die darauf folgende Straßenkreuzung passiert, führt die gelbe Markierung einen Fahrweg bergan.

Wir sind im Weiler Hirschberg angekommen. Durch Buchenwälder, immer rechts haltend führt dieser Weg fast eben dahin. Im Sommer angenehm schattig und kühl.
Nach einem kurzen Abstieg auf ziemlich zugewachsenem Waldweg kommen wir an der Straßenkreuzung zum Seiffener Grund.
Nun führt die gelbe Markierung auf einer ehemaligen Bahntrasse im Schweinitztal über Oberlochmühle nach Deutschkatharinenberg entlang, welche 1970 stillgelegt wurde.
Deutschkatharinenberg wurde von böhmischen Protestanten im 17. Jahrhundert gegründet, welche im katholischen Böhmen wegen ihrem Glauben mit der Obrigkeit in Konflikt kamen.
In Deutschkatharinenberg gehen wir direkt gegenüber dem Grenzübergang links bergan. Je höher man kommt, um so schöner wird der Ausblick hinüber auf die andere Seite des Tales zum böhmischen Pendant zu Deutschkatharinenberg - Hora Svaté Kateřiny (Katharinenberg).


Wir gehen den breiten Forstweg weiter und treffen am Waldrand auf die grüne Markierung. Über die offene Landschaft, mit seinen einzelnen Weilern, wie es im Erzgebirge üblich ist, laufen wir durch Oberseiffenbach weiter die grüne Markierung zum Reicheltberg. Hier genießen wir noch einmal die Aussicht über den Kamm des Erzgebirges. 



Wir steigen nach Seiffen hinab,bekannt als Spielzeugdorf mit unzähligen Schnitzerwerkstätten und seiner Kirche, bis zum Ortszentrum. Sehenswert ist hier, neben unzähligen Läden der ergebirgischen Volkskunst, auch das Spielzeugmuseum.
Hinter dem Hotel Seiffener Hof geht es steil hinauf zur Wettinhöhe und der blau markierten Spitzbergweg bringt uns zum Ortsteil Hirschberg. Auf bekannten Weg durch den Ortsteil Oberneuschönberg geht es zum Ausgangspunkt zurück.

Länge: ca 25 km

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