Herbst in den Schrammsteinen

Herbst in den Schrammsteinen

Samstag, 22. August 2015

Radtour auf dem Erzgebirgskamm



62 km, 900 Hm
Untergrund wechselnd, Waldwege, Asphalt, Schotter, Wiese

Meistens unternehmen wir hier oben ausgedehnte Langlauftouren. Warum nicht einmal 2 Langlaufrunden verbinden und mit dem Fahrrad befahren.
Im Muldental, unweit des Gasthauses Teichhaus kann man kostenlos parken. er befindet sich direkt am Einstieg des Wander-Loipenweges zum alten Bahndamm. Parallel des Bahndammes verläuft ein aasphaltierter Weg, welcher über das Ski-und Wanderheim Neuhermsdorf direkt bis zum Grenzübergang Neurehefeld/Moldava führt.
Nachdem die Vietnamesenstände passiert sind, fahren wir die Staatsstraße 382 bis nach Nove Mesto und biegen dort dann nach rechts ab. Entlang der rot und gelben Strichmarkierung und der Radroute 3011 geht es zunächst auf asphaltiertem und später gewalztem Schotterweg am Stürmer vorbei.

Wir fahren direkt auf der Erzgebirgsmagistrale und direkt auf dem Kamm. Der Wald hat sich hier inzwischen erholt und lässt Tiefblicke ins Böhmische Becken nicht mehr zu.
An der ersten großen Wegkreuzung verlässt die rote Strichmarkierung rechts den Weg und wir fahren auf der gelben Markierung weiter bis zur nächsten Kreuzung. Dort biegen wir links ab, weiter die Radroute 3011, welche bestens ausgeschildert ist.
Nach ca. 2 km biegt diese rechts bergan Richtung Dlouha Louka. Vorerst wollen wir aber noch auf den Stropnik, einem Felsgipfel von dem man eine gute Aussicht auf das böhmische Becken und den Ergebirgskamm hat. Er hat sogar ein kleines Gipfelkreuz. Wir waren bisher nur im Winter hier, der Weg ist nicht ausgeschildert und der Untergrund war uns im Sommer nicht bekannt. Es ist eine ordentliche Mountainbikestrecke. Hin-und Rückweg sind gleich bis zur Ausgangskreuzung.

Bis Dlouha Louka ist dann der Weg wieder asphaltiert und bestens befahrbar. Wer einkehren möchte, kann hier oben einkehren, das böhmische Bier schmeckt ja.
Von Dlouha Louka fahren wir weiter die blaue Strichmarkierung entlang Richtung Loucná. Ein Abstecher auf den Gipfel lohnt sich nur bei guter Sicht. Hier beginnt ein riesiges Staatsjagdgebiet, welches mit einem übermannshohem Zaun versehen ist. Ein Durchkommen ist nicht möglich und der Zaun sehr massiv. Im übrigen wurde er mit EU Fördergeldern errichtet, der Sinn der Förderung erschließt sich mir nicht. Entlang des Zaunes fahren wir hinab zur Talsperre Flaj.

Sie hat derzeit aufgrund von Baumaßnahmen (?) sehr wenig Wasser. Erstaunlich, wie lange sich doch die Wurzeln der ehemaligen Bäume so halten.

Wir fahren einen Teil an ihrem Ufer und gelangen auf die Staatsstraße 2545 von Ceský Jiretin nach Mnisek. Sie ist nicht viel befahren. Nach reichlichen 2 km biegen wir nach rechts in den Wald ein. Nach ca. 500 m trifft man wieder auf die rote Strichmarkierung der Erzgebirgsmagistrale. Im Winter verläuft hier die Klinyloipe. Ihr folgen wir zunächst auf schottrigem Untergrund bis zum Göhrener Tor und dann weiter direkt an der Grenze auf einem Wiesenweg, der später in weichen, feinen lockeren Schotter übergeht.

Am Waldrand sieht man die ersten Häuser von Mnisek und Deutsch-Einsiedel. An einer Pumpstation sieht man rechts über eine Wiese (im Winter Loipe) eine Brücke. Man kann sie auch im Sommer benutzen, muss allerdings vom Rad steigen. Entlang der Gastrasse weiter gerade aus und schon ist man auf dem Münzelweg. So kann man sich die Ortsdurchfahrten mit dem kleinen Grenzverkehr sparen.

Direkt auf der anderen Seite der Grenze gehet es nun auf asphaltiertem Untergrund hinauf zunächst über den Brabdhübel und später über den Teichhübel. Von links kommt die grüne Markierung und dann steht man wieder auf der anderen Seite des Göhlener Tores.
Anders als im Winter fahren wir auf der deutschen Seite weiter bis hinab zur Rauschenbachtalsperre und von dort immer weiter an der Grenze bis hinauf zur Fischerbaude und dem Torfhaus. Hier kann man noch einmal gut einkehren. Die alte Torfstraße geht es hinunter bis ins Muldental und zum Auto.

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