Herbst in den Schrammsteinen

Herbst in den Schrammsteinen

Samstag, 4. April 2015

Osterwanderung Rund um Bad Gottleuba

18 km
Ostern 2015 beginnt am Gründonnerstag mit Schnee und Kälte und mit Schnee schippen.

Am Ostersamtstag ist es noch kalt, der Schnee jedoch etwas weggetaut. Aber viel mehr als 0-3°C werden es nicht.
Wir starten unsere kurze Wanderung in Bad Gottleuba. An der Kirche geht es hinauf zu einem Steinkreuz, dem 14 Nothelferkreuz. Am gegenüberliegenden Berg ist die Kurklinik zu sehen. Dieses Steinkreuz wurde zu Ehren der 14 Nothelfer errichtet, welche in den Hussitenkriegen die Stadt zunächst verteidigt haben, bis sich alle Anwohner in Sicherheit gebracht hatten.

Wieder zurück im Tal der Gottleuba steigen wir auf der anderen Talseite einen Hang empor auf den Tannenbusch. Es ist ein besonderer Granit, welcher hier zu Tage tritt. Eine Geoinformationstafel informiert darüber.


Vom Aussichtspunkt hat man einen Blick hinüber zum Auggustusberg und seinem Hotel. Zumindest wenn die Bäume noch kein Laub tragen ist das so. Leider verwachsen immer mehr Aussichtsgipfel. Über den Tannenbusch hinweg führt ein kleiner hübscher Weg. Am Ende senkt sich der Weg über Treppen wieder hinab in das Tal der Gottleuba. Auf der anderen Seite geht es weiter, hinauf zum Aussichtspunkt auf die Talsperre Gottleuba.
Wir wechseln die Richtung und gehen über eine Wiese und breitem Fahrweg nach Hartmannsbach und queren den Ort. Auf der anderen Seite wandern wir über Wiesen und offene Landschaft Richtung Raabsteine. der Blick reicht über das Erzgebirgsvorland bis hinauf auf den Kamm. Dort liegt noch Schnee.

Die Raabsteine sind eine Sandsteinformation inmitten des hier vorherrschenden Granitgesteins.

Unweit davon, auf der anderen Bergseite wandert man zur Aussichtsplattform des Helleberges, welcher wieder vollständig aus Granit besteht. Leider hat der Name Aussicht nichts mehr damit zu tun. Man sieht nix mehr. Wir haben diese Tour 2009 schon einmal gemacht, das Foto ist aus dieser Zeit und da waren die Lärchen schon hoch gewachsen. Heute, 6 Jahre später sieht man erst recht nichts mehr.
Über eine offene Auenlandschaft wandern wir weiter zum Jagdstein, welcher wieder zur Sandsteinformation gehört. Schneeschauer ziehen über das Elbtal, man kann in der Ferne die Elbhänge erkennen. ein wunderschöner Blick.
Eine Rast am Jagdstein bietet sich immer an. Das dachten sicher auch die russischen Soldaten, welche sich hier 1968 mit einer Inschrift im Sandstein verewigten. Wir waren auch hier - 1968. Eigentlich möchte niemand mehr daran erinnert werden.




Auf dem Rückweg nach Bad Gottleuba wechselt noch einmal die Blickrichtung. Die Tafelberge der Sächsischen Schweiz kommen in das Blickfeld.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen