Herbst in den Schrammsteinen

Herbst in den Schrammsteinen

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Sächsische Schweiz - Stiegentour zum 1.Advent

Lehnsteig - Rübezahlstiege - Heilige Stiege - Terrassenweg - Rotkehlchenstiege - Terrassenweg - Starke Stiege - Breite Kluft

In Schmilka beginnt unsere Tour erst einmal wieder beim Mühlenbäcker, welcher auch Sonntag geöffnet hat. An diesem Duft kommt keiner vorbei und es gibt auch lecker herzhafte Marschverpflegung.
Vom Wurzelweg aus geht es über den Lehnsteig zu  den Klettergipfeln der Lehnsteigtürme. Auf schmalem Pfad (Kletterzustiegswege -Trittsicherheit und Ortskenntnis!)weiter bis zum Heringsgrundturm und weiter bis zum Schwarzen Horn. In der Höhle sind schon manch andere Klettergruppen beim adventzeitlichen Glühwein. Zum Schwarzen Horn gelangt man alternativ über den Heringsgrund. Man verfolgt vom Ort aus die Gelb-Strichmarkierung bis in den sandigen Heringsgrund. Dann muss man aufpassen, der 2. Pfad nach rechts, teilweise als Kletterzustiegsweg ausgezeichnet (schwarzes Dreick auf weißem grund) führt verschlungen hinauf.

Rechts der Höhle beginnt der Einstieg zur Rübezahlstiege. Diese ist nur für geübte, trittsichere Wanderer und nur bergwärts zu begehen. Die Höhle ist sehr eng, korpulente Bergsteiger dürften dort in ernsthafte Schwierigkeiten geraten! Die ehemaligen Steighilfen sind deshalb auch im unteren Abschnitt entfernt. Im mittleren und oberen Abschnitt sind jedoch wieder neue Steighilfen angebracht. Lange ist darüber diskutiert worden, aber gerade in der Höhle, wo es richtig dunkel ist, ist es gut so. In den anderen Abschnitten wäre es nicht unbedingt erforderlich gewesen. Aber sie sind nun mal da und da kann man sie auch benutzen.

Wer über den unteren Abschnitt gekommen ist (leichte Kletterei wo man aber auch mal ordentlich an den Fels fassen muss), sollte den Rest dann auch schaffen. In der Höhle sind genau an den richtigen Stellen die Steighilfen angebracht.


Auf dem Miniplateau der Höhle dreht man sich um 180° und kriecht durch das enge Loch nach oben in den Ausstieg. Es bietet sich an, den Rucksack vorher abzunehmen!
Der Rest ist nicht schwierig. Der Ausstieg verläuft Richtung Reitsteig.

Die nächste abwärtszeigende Stiege des Schmilkaer Kessels ist die Heilige Stiege (Gelb-Strichmarkierung). Sie führt wieder in den Heringsgrund. Wir gehen sie jedoch nicht komplett sondern nur bis zur Hälfte.


Von dort führt ein unmarkierter Terassenweg am Fuße eines Felsmassiv ( Bussardwand, Muschelkopf,Rotkehlchenturm, Heringsgrundnadel, Stiegenwächter etc.) in halber Höhe zur Rotkehlchenstiege.
Diese wunderschöne Stiege queren wir heute nur, es wird ja zeitig dunkel. An den Falknertürmen durchbricht der Pfad das Felsmassiv um den Großvaterstuhl und gibt den Blick frei auf Rauschenstein, Klimmerstein und Rauschentürme.

Unterhalb des Großvaterstuhls geht es hinab in den Rauschengrund. Es wird schon sehr duster, aber die Starke Stiege geht noch im Aufstieg. Diese ist mit einigen künstlichen Griffen versehen, welche man auch noch als Tritt benutzen kann. Insgesamt keine große Schwierigkeit, ist ja auch nur 20 m lang.

Kleinere Kinder brauchen hier sicher Hilfe der Erwachsenen.Oben im Ausstieg nehmen wir die Kurzvariante Richtung Breite Kluft und diese wieder hinab auf den Elbleitenweg.

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