Herbst in den Schrammsteinen

Herbst in den Schrammsteinen

Dienstag, 29. April 2014

Ostersonntag in der Hinteren Sächsischen Schweiz

Natürlich sind wir Ostern nicht die Einzigen, und die Kahnfahrt an der Oberen Schleuse im Kirnitzschtal ist ein touristisches Highlight.
Also starten wir vom Wanderparkplatz oberhalb der Saupsdorfer Hütte, welcher bei den Touristen nicht bekannt ist. Hier ist noch ein Parkplätzchen zu finden. Leider ist die Ecke um Hinterhermsdorf von DD aus nicht so gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Wir gehen durch den idyllischen Hinteren Räumicht, einem Tälchen wo es früher etliche Mühlen gab. Zu DDR Zeiten waren es dann Ferienanlagen der Betriebe, heute liegt in diesem abgelegenen Zipfel der Bundesrepublik leider Etliches brach.
Vom Weifberg aus hat man heute, im Gegensatz zu unserer Tour im Januar einen wunderbaren Rundblick in das Böhmische Mittelgebirge, die Böhmische Schweiz und natürlich auch in das Hauptgebiet der Sächsischen Schweiz. Dazwischen leuchten wunderschön die gelben Rapsfelder.




Weiter geht unsere kleine Tour über den Schäferräumicht (in meinen Kindertagen auch eine Ausflugsgaststätte) hinunter in das abgelegene Weißbachtal. Der Weißbach bildet das Grenzflüsschen zum Böhmischen Nationalpark.

Er mündet in den oberen Teil des Kirnitzschtals. Die Kirnitzsch kommt in Hinterdaubitz (von diesem Ort gibt es nur noch ein verfallenes Wehr und zwei Gehöfte) nach Sachsen. Der Weg führt immer an ihr entlang. Unter einem Felsvorsprung (im Loch) hat man einen gemütlichen Rastplatz ganz neu eingerichtet.
Mit Freude registrieren wir, dass an der abgelegenen Niedermühle oder Peschkemühle wieder Leben eingekehrt ist. Es ist eine alte Brettmühle, wie es hier etliche in früheren Jahren gab.


Über den Taubenstein laufen wir wieder zurück nach Hinterhermsdorf, haben aber keine Lust die Verbindungsstraße zum Auto zu laufen. Hier reiht sich gerade Fahrzeug an Fahrzeug. So verschlägt es uns noch einmal auf einen Feldweg mit blühenden Obstbäumen Richtung Gnauckmühle. Dabei entdecken wir die Kräuterbaude "Am Wald". Es ist das ehemalige Ferienobjekt der Dresdner Verkehrsbetriebe und ein wenig Ferienlagerfeeling hat es auch noch. Aber es gibt preiswertes und gutes Essen und die Wirtsleute sind sehr nett und zuvorkommend. Und wer eine einfache, preiswerte Wanderunterkunft sucht, ist hier glaube ich gerade richtig.



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