Herbst in den Schrammsteinen

Herbst in den Schrammsteinen

Sonntag, 15. Februar 2009

Peking 2009 - Ming Gräber

Vom Besuch der Großen Chinesischen Mauer bei Badaling kommend, besichtigen wir noch die Gräber der Ming Dynastie. Diese liegen am Fuße des Berges Tianshou ca 50 km vor den Toren Pekings.

Es gibt viele verschiedene Anlangen, die bekannteste und glaube einzige, welche für Besucher geöffnet ist, ist Ding Ling. Es ist das Grab des Kaisers Wanli und seiner Gemahlinnen. er war der 13. Kaiser der Ming Dynastie.
Bevor man zu den eigentlichen Gräbern kommt, durchschreitet man die Allee der Seelen.
Im Eingangstour trägt die Schildkröte die Last der Erde. Die Tiere wurden nicht als Tiere, sondern als Fabelwesen dargestellt. Sie wird ja bekanntlich uralt und trägt nicht nur die Last, sondern auch die Weisheit. Wer sie berührt und sich was wünscht, das soll in Erfüllung gehen.



 Die liegenden Fabeltiere sind die Beschützer der Nacht.
 Die stehenden Fabeltiere die Beschützer des Tages.









Auch einzelne Figuren befinden sich hier. Die kaiserlichen Beamten in Ming Tracht wurden ebenfalls dargestellt.
Vor der eigentlichen Grabanlage befindet sich ein riesiger Vorplatz und durch viele weiter Tore gelangt man dann schlussendlich in die eigentlichen Grabkammern, welche dann wieder aus 5 Hallen besteht.


Wenn man genau hinsieht, erkennt man aus Mamor auf dem Boden einzelne Spuren, schnurgerade. Auf ihnen durften nur die kaiserlichen Würdenträger, welche auch die Sänften trugen laufen.
Hat man dann das letzte Tor passiert, kommt man zum Turm der Seelen. Von hier geht es dann auf der Rückseite in die Grabkammern.

Die Grabkammern sind leer, bzw. es befinden sich Kopien der ehemals kostbaren Mahagoniholzsärge darin. In den Zeiten der Kulturrevolution unter Mao ist man nicht geradde zimperlich damit umgegangen, meinte unsere Reiseleiterin etwas vorsichtig ausgedrückt.
Selbst wenn man die Grabkammern verlässt, muss man wieder durch ein prächtiges Tor.




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